Bernd Bohr

Bernd Bohr: Bosch will mit dem neuem Hybrid alle Fahrzeughersteller ansprechen. - Bild: Bosch

Mittelfristig handele es sich bei der Technik nicht um eine exklusive Partnerschaft mit PSA, sagte der Chef der Bosch-Kraftfahrzeugsparte, Bernd Bohr, am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Es sei aber Teil der Vereinbarung, dass PSA bei der Technik den Startvorteil hat. Erste PSA-Serienfahrzeuge sollen laut Plan 2016 auf den Markt kommen.

PSA wird Startvorteil haben

Der gemeinsam entwickelte Antrieb soll hydraulisch ? also mithilfe von Wasserdruck ? funktionieren. Dazu wollen beide Unternehmen ein System entwickeln, mit dem Autos entweder konventionell mechanisch, mit dem neuen hydraulischen Antrieb oder in Kombination von beiden fahren können. Der Verbrauch soll so besonders gering gehalten werden.

Das System ist zum Beispiel in der Lage, die beim Bremsen entstehende kinetische Energie, die ansonsten als Wärmeenergie verloren ginge, in hydraulische Energie zu wandeln und für den Antrieb zur Verfügung zu stellen. Bosch und Peugeot unterhalten bereits seit 2008 eine Entwicklungskooperation.

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dpa/Dow Jones Newswires/Guido Kruschke