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Bosch hat zwar Software an VW geliefert, mit welcher der Autobauer Abgaswerte manipuliert hat, räumt aber nach wie vor kein eigenes Fehlverhalten ein. Bild: Bosch

Der Vergleich war bereits im Dezember bekanntgeworden, nun wurde die Höhe der Zahlung genannt. Bosch hatte Software an Volkswagen geliefert, mit welcher der Autobauer Abgaswerte manipuliert hat. Im Gegensatz zu VW räumte Bosch aber kein eigenes Fehlverhalten ein, das bleibt auch nach dem Vergleich so. Allerdings waren zuvor 750 Millionen Euro für rechtliche Risiken zurückgelegt worden. Strafrechtliche US-Ermittlungen laufen weiter.

"Nach sorgfältiger Abwägung aller Gesichtspunkte haben wir uns in diesem Fall dazu entschieden, eine Vergleichsvereinbarung abzuschließen", sagte Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bosch.

Die nun erzielte Vergleichsvereinbarung bedürfe der Genehmigung von Richter Charles R. Breyer, der das zahlreiche Zivilklagen zusammenfassende, bundesweite Multi-District-Verfahren leitet. In einer für den 14. Februar 2017 geplanten Anhörung soll das Gericht prüfen, ob die vorläufige Genehmigung der heute eingereichten Vergleichsvereinbarung erteilt werden kann. Anfang Mai 2017 könnte laut Bosch das Gericht dann die endgültige Genehmigung der Vergleichsvereinbarung prüfen.

Die vorliegende Vergleichsvereinbarung bezieht sich nur auf zivilrechtliche Forderungen.