Brose - Kurt Sauernheimer und Ulrich Schrickel

Kurt Sauernheimer (links) geht nach 32 Jahren bei Brose in den Ruhestand. Neuer Vorsitzender der Geschäftsführung wird zum 1. Januar 2020 Ulrich Schrickel. Bild: Brose

| von Götz Fuchslocher

Die Brose-Gruppe gibt personelle Veränderungen bekannt. Kurt Sauernheimer (60), der seit Anfang 2018 an der Spitze der Brose-Führung steht, geht in den Ruhestand. Sauernheimer ist seit 32 Jahren für den oberfränkischen Automobilzulieferer tätig, unter anderem als Leiter des Vertriebs und des Einkaufs. Als er Anfang 2018 die Gesamtführung übernahm, trug sein Geschäftsbereich Tür mit 3,2 Milliarden Euro mehr als die Hälfte zum Gruppenumsatz bei. Den Vorsitz wird ab Januar 2020 Ulrich Schrickel (53) übernehmen. Schrickel studierte an der Universität Karlsruhe (TH) Maschinenbau und leitete bei Bosch Fertigungen in Tschechien und Italien, das zentrale Qualitätsmanagement, die Geschäftseinheit Getriebesteuerung und war zuletzt Mitglied des Bereichsvorstands Automotive Electronics. Seit August verantwortet Schrickel als Geschäftsführer den Bereich Tür bei Brose.

Brose - Christof Vollkommer
Christof Vollkommer wird neuer Geschäftsführer des Bereichs Tür bei Brose. Bild: Brose

Neuer Geschäftsführer des Bereichs Tür wird Christof Vollkommer (52), der derzeit die Position des Stellvertreters inne hat. Nach einer Aus- und Weiterbildung zum Betriebsschlosser und Maschinenbaumechanikermeister bei Brose war Vollkommer zunächst Versuchsingenieur und Projektleiter und leitete den Versuch Türsysteme in Detroit/USA. Als Produktbereichsleiter war er in Hallstadt, Coburg und Bamberg für Heckklappensysteme, Seitentürantriebe sowie zuletzt Zugangs- und Schließsysteme verantwortlich. Seit 2017 ist Vollkommer Stellvertreter des Geschäftsführers Tür.

Gesellschafter und Beirat danken Kurt Sauernheimer für seine langjährigen Verdienste und seinen außerordentlichen Beitrag zum Erfolg der Brose Gruppe und freuen sich, dass er weiterhin als Berater zur Verfügung steht. „Ulrich Schrickel soll die Brose-Gruppe als selbstständiges Familienunternehmen in die Zukunft führen, die Wirtschaftlichkeit und Innovationskraft stärken und die Organisation auf ein modernes Unternehmertum ausrichten. Dafür hat er die volle Unterstützung der Eigentümer und des Beirats“, erklärte Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.