Conti-Entwicklungszentrum im tschechischen Ostrava

Das neue Entwicklungszentrum im tschechischen Ostrava wird bei Conti künftig weltweit für die Forschung und Entwicklung im Bereich von Sensoren und Aktuatoren zuständig sein. Bild: Continental

Bisher war die S&A-Entwicklung in Frenstat angesiedelt, das 40 Kilometer südlich von Ostrava liegt. Hier betreibt Continental einen großen Produktionsstandort, an dem alle drei Automotive-Divisionen des Konzerns vertreten sind und der etwa 2.500 Mitarbeiter beschäftigt. „Die Ausweitung der Produktion in Frenstat – gerade auch im Bereich Sensoren und Aktuatoren – machte den Umzug unserer Entwicklungsabteilung erforderlich“, erläuterte Klaus Hau, Leiter des Geschäftsbereichs Sensors & Actuators, der zur Continental-Division Powertrain gehört. Bei der Wahl des Standortes war laut Hau neben der verkehrsgünstigen Lage das große Fachkräftepotenzial in der Uniersitätsstadt Ostrava entscheidend.

Ein Großteil der Belegschaft wechselte noch im April nach Ostrava, die weiteren Mitarbeiter folgen Schritt für Schritt bis im Juli. Wenn der Umzug abgeschlossen ist, werden in dem neuen Zentrum etwa 160 Beschäftigte arbeiten. Mittelfristig soll die Belegschaft auf 200 Mitarbeiter wachsen.

Die Produkte des Continental-Geschäftsbereichs Sensors & Actuators spielen laut Conti eine zentrale Rolle bei der weiteren Reduzierung der Emissionen und des Kraftstoffverbrauchs von modernen Verbrennungsmotoren.

Der Continental-Konzern betreibt in der Tschechischen Republik damit jetzt insgesamt sieben Standorte, sechs davon gehören zu Continental Automotive. Neben Frenstat und Ostrava sind das Brandys bei Prag, Trutnov und Adrspach im Norden an der polnischen Grenze sowie Jicin, etwa auf halber Strecke zwischen Prag und Trutnov gelegen. Die Reifengruppe von Continental verfügt zudem über einen Produktionsstandort in Otrokovice im Südosten des Landes. Insgesamt beschäftigt der Konzern in Tschechien mehr als 13.000 Mitarbeiter.

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Continental / Andreas Karius