Joint Venture von Continental und Nexteer

Im Fokus des angekündigten Joint Ventures von Continental und Nexteer Automotive soll die Weiterentwicklung von Motion-Control-Systemen stehen. Bild: Continental

Wie Conti während der Automesse in Detroit mitteilte, sollen beide Firmen mit je 50 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt sein.

Mit Neexter verbündet sich Conti mit einem führenden Anbieter im Bereich Lenk- und Antriebstechnologien. Das Unternehmen zählt unter anderem BMW, Ford, General Motors, Toyota oder Volkswagen zu seinen Kunden und beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiter. In den ersten sechs Monaten 2016 hatte die Nexteer Automotive den Umsatz um 17 Prozent auf gut 1,9 Milliarden US-Dollar gesteigert.

Im Vordergrund der Kooperation stehen laut Conti Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, insbesondere die Konstruktion und Prototypenfertigung. Das Gemeinschaftsunternehmen soll seinen Hauptsitz in Michigan haben.

"Das Motion-Control-Projekt wird die Fortschritte von Nexteer und Continental beim automatisierten Fahren beschleunigen und zu robuster Fahrdynamik und Sicherheit beitragen", sagte Frank Lubischer, Senior Vice President of Global Engineering bei Nexteer Automotive. 

Zunächst sollen Teammitglieder von Continental und Nexteer für das Joint Venture arbeiten und die jeweils bestehenden technischen Fähigkeiten einbringen. Für die Zukunft gibt es Wachstumspläne. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen wird der Abschluss dieses Vorhabens für das erste Quartal 2017 erwartet, so Continental in einer Pressemitteilung.

"Wir freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit. Sie wird zu bahnbrechenden Ideen bei der Weiterentwicklung von Systemen führen, die höhere Sicherheit für die Zukunft des automatisierten Fahrens gewährleisten werden", sagte Frank Jourdan, Vorstandsmitglied von Continental und Leiter der Division Chassis & Safety.