Firmengebäude von Continental mit vier rote Flaggen vor dem Büro.

Conti setzt auf die 48-Volt-Technologie im Bereich der Hybridantriebe. Bild: Continental

Laut Finanzvorstand Wolfgang Schäfer soll die Sparte bis 2021 aus der Verlustzone kommen. «Absatz und Umsatz müssen erst noch kräftig steigen», schränkte Schäfer allerdings im Interview mit der «Börsen-Zeitung» (Samstag) ein.

Der Dax-Konzern aus Hannover setzt dabei auf die 48-Volt-Technologie im Bereich der Hybridantriebe. Diese sei «ein wesentlicher Treiber», um die erste Umsatzmilliarde in der Sparte zu erreichen, sagte Schäfer laut Vorabmitteilung.

Continental hatte im April seine Investitionen in die Entwicklung von Elektroantrieben bis 2021 um mehrere hundert Millionen Euro aufgestockt. Das Engagement soll sich am Ende auszahlen: Conti will bis 2021 den Umsatz mit elektrifizierten Antrieben von zuletzt 130 Millionen auf dann bis zu eine Milliarde Euro steigern. Bis 2025 sieht der Vorstand zusätzliches Umsatzpotenzial von 2 Milliarden Euro. Erwartete Rückgänge bei konventionellen Verbrennungsmotoren sollen so ausgeglichen werden.