Continental Fahnen

Das neu etablierte Automotive Board ist Ausdruck der mit der weltweiten Neuaufstellung angestrebten, verstärkten Dezentralisierung von Verantwortung bei Conti. Es soll ab 1. April 2019 den Konzernvorstand entlasten und obendrein maßgeblich den laufenden Transformationsprozess im Automotive-Bereich gestalten. Bild: Continental

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental baut für die neue Konzernstruktur seinen Vorstand um. Der bisherige Reifenchef Nikolai Setzer wechselt als Sprecher in die Chefetage der Autozuliefersparte, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Hannover mitteilte. Ab 1. April soll Christian Kötz neu in den Vorstand einziehen und das Reifengeschäft und den Konzerneinkauf von Setzer übernehmen. Er war bisher für die Nutzfahrzeugreifen zuständig.

Conti hat die Antriebssparte aus dem Autozuliefergeschäft herausgelöst und will das noch verbrennerlastige Geschäft im zweiten Halbjahr unter dem Namen Vitesco an die Börse bringen. Die Autozuliefersparte soll sich demgegenüber auf zukunftsträchtigere Bereiche wie Sensorik und Elektronik konzentrieren. Kötz ist bis Ende März 2022 bestellt. Die Vorstandsverträge von unter anderem Setzer und Finanzchef Wolfgang Schäfer wurden bis ins Jahr 2024 verlängert.