Elmar Degenhart, Continental

Blick in die Zukunft: Contis Vorstandsvorsitzender Elmar Degenhart gibt sich zuversichtlich. Bild: Continental

Die Marge auf Basis des bereinigten Gewinns vor Zinsen und Steuern soll im laufenden Jahr über 10,5 Prozent liegen. Nach sechs Monaten lag Conti mit einer bereinigten Marge von 10,7 Prozent auf Kurs zu diesem Ziel. Der Umsatz zog in den ersten sechs Monaten um zehn Prozent auf 22 Milliarden Euro an. Unter dem Strich blieben im ersten Halbjahr knapp 1,5 Milliarden Euro in der Kasse. Vor Jahresfrist waren es mehr als 1,6 Milliarden Euro.

Degenhart kündigte an, dass der digitale Umsatz mit Elektronik, Software und Sensoren deutlich wachsen werde. Heute belaufe sich der Anteil auf 60 Prozent, in den kommenden Jahren werde er auf 70 Prozent steigen. Das Geschäft rund um Sensorik, Software-Dienstleistungen und E-Mobilität solle nicht allein den Herstellern überlassen werden, betonte er.

Bis 2025 rechnet Continental mit einem Weltmarktumsatz für Technologien zum automatisierten Fahren von mehr als 30 Milliarden Euro - etwa doppelt so viel wie für 2020 prognostiziert. Continental hält nach Degenharts Worten einen Anteil von 15 Prozent am Weltmarkt für Fahrerassistenzsysteme: «Wir sehen hier klar weiteres Potenzial.»

Zugleich sprach sich Degenhart gegen staatliche Quoten für den Anteil von Elektroautos aus. Innovationen seien viel überzeugender als künstliche Eingriffe, sagte Vorstandschef Elmar Degenhart am Dienstag auf der IAA. «Die Akzeptanz für neue Technologien kann mit politischen Mitteln nicht erzwungen werden», sagte er mit Blick etwa auf Kaufprämien für Elektroautos. Eine E-Quote plant beispielsweise China.

  • Platz 1 mit einem Umsatz von 48,6 Mrd Dollar im Jahr 2016: Bosch. Bild: Bosch

    Platz 1 mit einem Umsatz von 48,6 Mrd Dollar im Jahr 2016: Bosch. Bild: Bosch

  • Platz 2, 42,4 Mrd Dollar Umsatz: Continental. Bild: Continental

    Platz 2, 42,4 Mrd Dollar Umsatz: Continental. Bild: Continental

  • Denso: 41,2 Mrd Dollar Umsatz, Rang 3. Bild: Denso

    Denso: 41,2 Mrd Dollar Umsatz, Rang 3. Bild: Denso

  • Auf Platz 4 liegt wie im Vorjahr der österreichisch-kanadische Magna-Konzern. Umsatz 2016: 36,4 Mrd Dollar. Bild: Magna

    Auf Platz 4 liegt wie im Vorjahr der österreichisch-kanadische Magna-Konzern. Umsatz 2016: 36,4 Mrd Dollar. Bild: Magna

  • Dank mehrerer Übernahmen hat sich der deutsche ZF-Konzern von Rang 6 auf 5 verbessert. Umsatz 2016: 35,8 Mrd Dollar. Bild: ZF

    Dank mehrerer Übernahmen hat sich der deutsche ZF-Konzern von Rang 6 auf 5 verbessert. Umsatz 2016: 35,8 Mrd Dollar. Bild: ZF

  • Platz 6: Hyundai Mobis, 33,0 Mrd Dollar Umsatz. Bild: Hyundai Mobis

    Platz 6: Hyundai Mobis, 33,0 Mrd Dollar Umsatz. Bild: Hyundai Mobis

  • Seinen siebten Platz behaupten konnte Toyota-Tochter Aisin Seiki mit einem Umsatz von 32,8 Mrd Dollar. Bild: Aisin Seiki

    Seinen siebten Platz behaupten konnte Toyota-Tochter Aisin Seiki mit einem Umsatz von 32,8 Mrd Dollar. Bild: Aisin Seiki

  • Bridgestone hat sich von Platz 9 auf 8 vorgeschoben -  25,4 Mrd Dollar Umsatz. Bild: Bridgestone

    Bridgestone hat sich von Platz 9 auf 8 vorgeschoben - 25,4 Mrd Dollar Umsatz. Bild: Bridgestone

  • Johnson Controls ist wegen verschiedener Abspaltungen von Platz 8 auf 9 abgerutscht. Umsatz 2016: 23,5 Mrd Dollar. Bild: Johnson Controls

    Johnson Controls ist wegen verschiedener Abspaltungen von Platz 8 auf 9 abgerutscht. Umsatz 2016: 23,5 Mrd Dollar. Bild: Johnson Controls

  • Auf 10 liegt wie im Vorjahr der französischen Zulieferer Faurecia, der mehrheitlich zur PSA-Gruppe gehört. Umsatz 2016: 20,71 Mrd Dollar. Bild: Faurecia

    Auf 10 liegt wie im Vorjahr der französischen Zulieferer Faurecia, der mehrheitlich zur PSA-Gruppe gehört. Umsatz 2016: 20,71 Mrd Dollar. Bild: Faurecia