Conti-Chef Elmar Degenhart

Bei Contis Umbauprogramm Transformation 2019-2020, das laut Conti-Chef Elmar Degenhart "auch Jobs kosten könnte", werden zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit geprüft. Bild: Continental

| von Roswitha Maier

Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch knapp 2,9 Milliarden Euro verdient. Wie Conti am Donnerstag mitteilte, waren neben dem "stark rückläufigen Marktumfeld" im laufenden Geschäft die schon bekannte Wertberichtigung früherer Zukäufe ein Grund für die roten Zahlen. Auch das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) rutschte von rund vier Milliarden (2018) auf minus 268 Millionen Euro ab. Bereinigt vor allem um die hohen Abschreibungen stand noch ein Betriebsergebnis von 3,2 Milliarden Euro in der Bilanz.

"Das vergangene Jahr hat deutliche Bremsspuren in der ganzen Automobilindustrie hinterlassen", sagte Vorstandschef Elmar Degenhart. Dabei habe sich Continental im Vergleich zum Gesamtmarkt aber noch relativ gut geschlagen. Der Umsatz legte 2019 minimal um 0,2 Prozent auf knapp 44,5 Milliarden Euro zu. Zum Jahreswechsel beschäftigte der Konzern mehr als 241 000 Mitarbeiter, etwas weniger als im Vorjahr. Beim Umbauprogramm Transformation 2019-2029» das auch Jobs kosten könnte, würden "zusätzliche Maßnahmen geprüft".

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