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Trotz eines besser verlaufenen Tagesgeschäfts verzeichnet Conti auch im dritten Quartal einen Verlust. Bild: Continental

| von Roswitha Maier

Wertminderungen wegen des absehbar schwächeren Geschäfts in den kommenden Jahren sowie Umbaukosten für das Sparprogramm schlagen im dritten Quartal mit zusammengenommen gut 1,3 Milliarden Euro zu Buche, wie das Unternehmen mitteilte. Daher werde Conti trotz eines besser verlaufenen Tagesgeschäfts auch im dritten Quartal einen Verlust beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern sowie unter dem Strich ausweisen, hieß es.

Im dritten Quartal erzielte Conti laut vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 10,3 Milliarden Euro nach 11,1 Milliarden vor einem Jahr. Um Sonderkosten bereinigt betrug die Marge des operativen Ergebnisses im abgelaufenen Dreimonatszeitraum 8,1 Prozent und damit 2,5 Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor. Diese Werte lägen besser als die durchschnittlichen Analystenschätzungen, hieß es von Conti. Der Zufluss finanzieller Mittel vor Zukäufen und Kosten für die Abspaltung des Antriebsgeschäfts lag bei 1,8 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor waren es nur 343 Millionen Euro gewesen.

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