Continental - flaches intelligentes Antennenmodul

Neu gewonnenes Entwicklungs-Know-how soll die Position auf dem wachsenden Fahrzeugantennenmarkt stärken. Im Bild: Ultraflaches Design des Intelligenten Antennenmoduls. Bild: Continental AG

Die Kartellbehörden genehmigen die Akquisition von Kathrein Automotive durch Continental. Wie Continental meldet, soll das so gewonnene Entwicklungs-Know-how die Position auf dem wachsenden Fahrzeugantennenmarkt stärken. Mit der Eingliederung der Automotivesparte des Rosenheimer Antennen- und Satellitentechnikherstellers Kathrein erweitere man die Expertise um ein wichtiges Schlüsselsegment: Intelligente Fahrzeugantennen seien die Grundlage für zukunftsfähige Vernetzungskonzepte – sowohl innerhalb des Fahrzeugs als auch darüber hinaus, heißt es von Seiten Continentals. Mit dem Erwerb des Spezialisten und Herstellers von Sende- und Empfangssystemen für Fahrzeuge sei man bestens für den florierenden Markt für Fahrzeugantennen gerüstet, heißt es weiter. Dieser soll den Prognosen von Analysten wie Radiant Insights zufolge bis 2022 jährlich um rund 6,5 Prozent wachsen. Mit dem Intelligenten Antennenmodul und dem multifunktionalen Smart Device Terminal haben Continental und Kathrein bereits zwei Vernetzungslösungen gemeinsam auf den Markt gebracht.

Mögliche Anwendungsszenarien reichen vom Funkschlüssel über Navigationsanwendungen bis hin zu Telematiklösungen. In einem vernetzten Fahrzeug können über 22 Antennen verbaut sein. Dank des Know-hows von Kathrein Automotive kann Continental ein breites Portfolio, von der Stabantenne bis zum Intelligenten Antennenmodul, anbieten. Zu dessen Kernfunktionen zählt die Integration verschiedener V2X-Technologien, wie die globale 5G Hybrid-V2X-Lösung, die sowohl die Kommunikation über das Mobilfunknetz als auch den schnellen und zuverlässigen direkten Datenaustausch ermöglicht. Für diese flexible 5G-Hybridplattform konnte Continental jüngst ein erstes Kundenprojekt gewinnen. „Ich freue mich sehr, die gesamte Belegschaft von Kathrein Automotive nun an Bord zu haben. Mit den über 1.000 neuen Kolleginnen und Kollegen haben wir einen unschätzbaren Pool an Erfahrung und Sachverstand auf dem Gebiet der Fahrzeugvernetzung gewonnen“, so Johann Hiebl, Leiter der Geschäftsbereiche Body & Security und Infotainment & Connectivity bei Continental.