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Continental schreibe dort trotz zahlreicher Gegenmaßnahmen seit vielen Jahren Verluste, sagte eine Sprecherin. Zudem sei ein signifikanter Umsatzrückgang in den kommenden Jahren zu erwarten. Eine Zukunftsperspektive sei daher nicht gegeben. Bild: Continental

Der Autozulieferer Continental will seinen Standort in Oppenweiler (Rems-Murr-Kreis) mit rund 340 Mitarbeitern schließen. Das Unternehmen schreibe dort trotz zahlreicher Gegenmaßnahmen seit vielen Jahren Verluste, sagte eine Sprecherin am Montag (1. Juli 2019). Zudem sei ein signifikanter Umsatzrückgang in den kommenden Jahren zu erwarten. Eine Zukunftsperspektive sei daher nicht gegeben.

Die Belegschaft wurde demnach in der vergangenen Woche über die Schließung informiert. Mit dem Betriebsrat werde nun über einen Interessensausgleich und Sozialplan für die Betroffenen gesprochen, sagte die Sprecherin weiter. Einen Zeitplan für die Schließung gebe es derzeit aber noch nicht.

Kritik an dem Schritt kam von der IG Metall Waiblingen. Der Entschluss bedeute, die Transformation der Zulieferindustrie gegen die Menschen zu gestalten, teilte der zuständige Gewerkschaftssekretär Christian Friedrich am Montag (1. Juli 2019) mit. "Dagegen werden wir uns wehren."

An dem Standort in Oppenweiler produziert und entwickelt Continental nach eigenen Angaben Kältemittelleitungen für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Das Werk wurde 1975 von der Firma Kühner gegründet und Anfang 2000 durch die Continental übernommen.