Continental

Bisher hatte Conti eine Ausschüttung von 4 Euro je Aktie vorgesehen, nun soll die Ausschüttung nur noch 3 Euro pro Aktie betragen. Damit würde der angeschlagene Automobilzulieferer 200 Mio. Euro sparen. Bild: Conti

| von Roswitha Maier

Der Zulieferer will drei Euro pro Aktie statt der zuvor in Aussicht gestellten vier Euro ausschütten. Vorstand und Aufsichtsrat haben dies wegen der "anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten" beschlossen, wie der Konzern mitteilte. 

Der Dividendenvorschlag liege 37 Prozent unter der Vorjahresdividende von 4,75 Euro pro Aktie. Der verringerte Vorschlag soll am 14. Juli den Aktionären auf der virtuellen Hauptversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden. 

"Das wirtschaftliche Umfeld ist aufgrund der Coronavirus-Krise und ihrer Folgewirkungen weiter von hoher Unsicherheit geprägt", so Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle. In dieser Situation sei eine starke Kapitalausstattung sowie eine ausreichend hohe Liquidität das oberste Gebot.

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