Jose Avila

José Avila: Unser Ziel ist es, der führende internationale Elektronikzulieferer in diesem Fahrzeugmarkt zu sein. - Bild: Continental

Mit einem Investitionsaufwand von mehr als sechs Millionen Euro baut Continental im bestehenden Elektronik-Werk Kaluga eine neue Fertigungslinie auf. Ziel ist es, damit die Produktionskapazität auf mindestens eine Million Motorsteuergeräte jährlich zu erweitern. Das teilte die Antriebstechnik-Sparte des Konzerns heute in Regensburg mit. Bereichsvorstand José Avila will so die Wachstumschancen im russischen Autogeschäft besser nutzen. “Unser Ziel ist es, der führende Elektronikzulieferer in diesem Fahrzeugmarkt zu sein”, erklärte er laut Mitteilung.

Russland ist für Continental ein wichtiger Markt

Am Automotive Produktionsstandort Kaluga investiert Continental deshalb in den Ausbau seiner Fertigungsanlagen, in denen überwiegend Motorsteuergeräte produziert werden, aber auch Komponenten für Kraftstoffversorgung und Einspritzanlagen. Die bislang unter dem Namen Avtel LLC firmierende Landesgesellschaft wurde zum 5. Juli 2011 umbenannt in Continental Automotive Systems Rus.

Erst am vergangenen Freitag hatte Continental den Bau eines neues Reifenwerks in Kaluga für rund 220 Millionen Euro angekündigt. Der russische Fahrzeugmarkt gehört zu denen am schnellsten wachsenden weltweit. Während derzeit von 1000 Einwohnern des Landes rund 230 über einen Pkw verfügen, wird diese Zahl bis zum Ende des Jahrzehnts um mehr als 50 Prozent auf 375 steigen.

dpa-AFX/Guido Kruschke