Continental

Das Technologieunternehmen Continental hat heute eine Vereinbarung zum Kauf des ‚Anti-­ Vibration Systems‘-­Geschäfts der Cooper Standard, mit Sitz in Novi im US-­Bundesstaat Michigan, getroffen. Bild: Continental

Wie Continental mitteilt, will man mit dieser Übernahme die globale Präsenz im Bereich der Schwingungstechnik und Geräuschisolierung, insbesondere in Nordamerika, stärken. Die Vereinbarung beinhaltet ein verbindliches Angebot zur vollständigen Übernahme aller zum ‚Anti-Vibration Systems‘-Geschäft der Cooper Standard gehörenden Aktivitäten in
Frankreich sowie die damit verbundenen Anteile am Joint Venture in Indien. Beide Unternehmen beabsichtigen in den nächsten Wochen eine entsprechende Vereinbarung zu unterzeichnen, nachdem die Konsultationen mit den französischen Arbeitnehmervertretern stattgefunden haben. Der Vollzug des Erwerbs steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden sowie der unterzeichneten Vereinbarung für die entsprechenden Aktivitäten in Frankreich. Die ‚Anti-Vibration Systems‘-Einheit von Cooper Standard unterhält fünf Produktionsstandorte, darunter auch FuE-Kapazitäten in Kanada, Frankreich, Indien und den USA, und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter. Der Geschäftsbereich Vibration Control gehört zur Continental-­Division ContiTech und beschäftigt mehr als 2.600 Mitarbeiter in Produktionsstätten sowie Entwicklungszentren an elf Standorten in Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Mexiko, der Slowakei und den USA.

„Diese Akquisition kurbelt unser Geschäft mit Schwingungstechnologie an und bietet uns Möglichkeiten, die Automobilindustrie künftig weltweit zu beliefern. Die Reduzierung von Gewicht wird die künftige Mobilität antreiben, da weniger Gewicht zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch und damit zu weniger CO2-Emissionen führt. Dadurch erhöht sich die Effizienz des Fahrzeugs und die Reichweite von Elektro- und Hybridfahrzeugen“, erklärte Hans-Jürgen Duensing, der im Continental-Vorstand für die Division ContiTech verantwortlich ist. Kai Frühauf, Leiter des Geschäftsbereichs Vibration Control von Continental: „Cooper Standard verfügt über ausgezeichnetes Know-how im Material- und Produktdesign sowie in der vorausschauenden Komponentenanalyse, der Systemintegration und der Fahrzeugprüfung. Wir ergänzen uns hervorragend, wenn es darum geht, Innovationen im Bereich der Schwingungstechnik und Gewichtsreduzierung aktiv voranzutreiben.“ Der Leiter des Continental-Geschäftsbereichs, in den die Organisation integriert werden soll, ergänzt: „Gemeinsam können wir zukünftige technologische Chancen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge wirksam nutzen. Zudem bringt uns die Übernahme zusätzliche Mischungskapazitäten sowie Know-how in der Materialentwicklung in den USA.“