Continental Straßeninfrastrukturtechnologie

Continental und 3M wollen die Straßeninfrastrukturtechnologie mithilfe des Know-hows beider Unternehmen voranbringen. Bild: Continental

Wie die Unternehmen mitteilen, sollen im Rahmen der kollaborativen Evaluierungspartnerschaft die Infrastruktur-zu-Fahrzeug (I2V)-Schnittstellen zwischen infrastrukturrelevanten Objekten und Technologien - dies umfasst Straßenmarkierungen, reflektierendes Markierungsmaterial, Beschilderungen und andere Orientierungspunkte auf oder an Straßen - sowie fahrzeugbezogene Technologien bewertet werden. Der heutigen Infrastruktur mangele es an Konsistenz, Einheitlichkeit, Pflichtenheften und Wartungsstandards, heißt es in einer Pressemitteilung. Daher sei es das Ziel der Kooperationspartner, auf lange Sicht eine ausgewogenere Lösung zu finden.

Continental verfüge über langjährige Erfahrungen mit Sicherheitssystemen im Automotive Bereich. Kombiniert mit der Expertise von 3M in puncto Straßentechnologien versetze dies die beiden Unternehmen in die Lage, gemeinsam zur Verbesserung der aktuellen Verkehrsinfrastruktur beizutragen und auf das Ziel einer ausgewogeneren und intelligenteren Infrastrukturlösung hinzuarbeiten, hört man von Continental. Kurzfristig soll die Verkehrssicherheit erhöht und weiterhin an Lösungen für das automatisierte Fahren gearbeitet werden.

Continental und 3M werden gemeinsam die Schnittstelle zwischen Infrastruktur und Fahrzeugen in den folgenden Bereichen bewerten: Ortungs- und Korrekturservices mit deutlichen Umgebungskennzeichnungen, anhand derer Fahrzeuge auf hochauflösenden Karten geortet werden können; Identifizierung und Klassifizierung von Gegenständen in städtischen Verkehrsumgebungen, wie beispielsweise Fußgängerüberwege, mit Signalanlagen ausgestattete Kreuzungen und andere stationäre und bewegliche Gegenstände zur Verbesserung der Sicherheit. Außerdem setzen sich die Partner für ein gesteigertes Bewusstsein für Gegenstände in und um Baustellen und für den Status von Baustellen ein, sowie für die verbesserte Erkennung von Objekten mithilfe von durch Sensor-Fusion erkennbaren infrastrukturbezogenen Gegenständen.

„Einer der Hauptschwerpunkte von Continental liegt darauf, sicherzustellen, dass unsere Fahrzeugtechnologie in der Lage ist, präzise, effizient und effektiv mit Städten und der Straßeninfrastruktur zu kommunizieren“, erklärt Ralph Lauxmann, Leiter Systems & Technology der Division Chassis & Safety bei Continental. Daniel Chen, Vice President and General Manager, 3M Transportation Safety Division: „Die Infrastruktur spielt für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer eine äußerst wichtige Rolle: sowohl für Fahrzeuge mit und ohne automatisierte Technologien als auch für besonders gefährdete, schwächere Verkehrsteilnehmer. Wir bei 3M haben uns zum Ziel gesetzt, die Transportinfrastruktur und die Mobilität zu verbessern, damit alle Verkehrsteilnehmer sicher an ihr Ziel gelangen.“