Conti Fahnen

Auch deutsche Werke könnten vom Stellenabbau betroffen sein. Bild: Conti

Auch deutsche Standorte könnten von dem Stellenabbau betroffen sein, berichtete die Hannoversche Allgemeine Zeitung (Freitag, 23. August 2019) unter Berufung auf Gewerkschaftskreise.

Continental verwies dazu auf laufende Gespräche. Ziel sei es, gemeinsam mit den Arbeitnehmern Lösungen für die "Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit" zu finden: "Über etwaige Ergebnisse aus unseren laufenden Diskussionen werden wir berichten, sobald eine solche Verständigung erfolgt ist."

Angesichts der schwächelnden Autokonjunktur und eines Gewinneinbruchs hatte der Konzern Anfang August angekündigt, Stellen zu streichen. Wie viele Jobs davon betroffen sein werden und wann die Entscheidungen fallen sollen, sei noch nicht abzusehen.

Für die Ausgliederung der Sparte Powertrain, die der Konzern kommendes Jahr an die Börse bringen will, hatte Conti 2018 eine fünfjährige Beschäftigungssicherung vereinbart. Diese gelte allerdings nur für gesellschaftsrechtliche Veränderungen, hieß es nun. "Sonstige Maßnahmen zum Erhalt oder Wiedergewinnung von Wettbewerbsfähigkeit, die etwa auf Grund von sich verändernden Marktbedingungen erfolgen könnten, werden nicht von den Regelungen des Eckpunktepapiers abgedeckt", teilte Continental mit.