BMW 3er E46

Alle BMW 3er des Typs E46 müssen nun in die Werkstätten. Bild: BMW

In seltenen Fällen seien potenzielle Probleme berstender Gasgeneratoren ausschließlich bei Fahrzeugen des Wettbewerbs aufgefallen, die ähnliche Systeme desselben Lieferanten nutzen, so BMW. Den Namen des Zulieferers teilte BMW nicht mit. Allerdings hatten schon im Juni wegen defekter Airbags des Zulieferers Takata japanische Hersteller wie Toyota, Honda und Mazda rund drei Millionen Autos in die Werkstätten beordert. Bei BMW sei diesbezüglich kein einziger Fall bekannt. Bei der Tauschaktion handele es sich um eine freiwillige Vorsorgemaßnahme, so der Autohersteller.

BMW erweitert damit nach eigenen Angaben freiwillig einen im vergangenen Jahr durchgeführten Rückruf. “Der Lieferant hatte damals einen Produktionszeitraum für potenziell fehlerhafte Gasgeneratoren in Beifahrerairbags genannt und BMW daraufhin bereits 240.000 ältere BMWs der 3er-Reihe zurückgerufen. Nun hat der Lieferant den Produktionszeitraum ausgeweitet”, so das Unternehmen.

Im Sinne der Sicherheit für die Kunden habe sich BMW nun dazu entschieden, die Beifahrerairbags nicht nur aus dem neuerlich vorgeschlagenen Bauzeitraum auszutauschen, sondern vorsorglich bei allen entsprechenden BMW 3er der Vor-Vorgängergeneration (E46). Bei den bereits weltweit rund 240.000 Einheiten E46 aus der letztjährigen Aktion ist ein erneuter Tausch nicht notwendig. Die betroffenen Kunden werden von BMW benachrichtigt. Die Maßnahme ist für den Kunden kostenlos, der Werkstattaufenthalt dauert laut BMW etwa eine Stunde.

Bereits im Juni hatte BMW auf Bitten der US-Verkehrsbehörde NHTSA Exemplare der Dreier-Reihe in die Werkstätten geordert. Dort sollten die möglicherweise defekten Airbags ausgetauscht und auf Mängel untersucht werden. Ein Ergebnis dieser Untersuchungen liege noch nicht vor, sagte ein BMW-Sprecher.

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BMW/ks