Feierliche Inbetriebnahme der größte zusammenhängende Photovoltaikanlage bei Dräxlmaier mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger(vorne).

Inbetriebnahme der größten zusammenhängenden Photovoltaikanlage mit angebundener Ladeinfrastruktur in Vilsbiburg mit CEO Franz Haslinger, Chairman Fritz Dräxlmaier und dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (vorne). Bild: Dräxlmaier

| von Götz Fuchslocher

Um für die Transformation hin zu neuen Mobilitätskonzepten gerüstet zu sein, investiert Dräxlmaier am Stammsitz in Vilsbiburg in die Erweiterung des örtlichen Technologiezentrums und eröffnet eine eigene Stromerzeugung. Als Ergänzung des bereits bestehenden Batterie-Kompetenzzentrums am benachbarten Standort werden auf über 15.000 Quadratmetern Fläche moderne Büroarbeitsplätze, Werkstattbereiche sowie Labore für Hochvoltanwendungen für Elektroantriebe, Hybrid- und Wasserstofftechnologie entstehen. Zusätzlich will man durch den Neubau ein Plus an Flexibilität am Standort Vilsbiburg schaffen. Durch die flexible Nutzung einiger Areale stehen bei Bedarf Flächen für Entwicklungsaktivitäten zur Verfügung.

Auf dem Weg hin zu einer nachhaltigeren Mobilität hat Dräxlmaier auch in den Bau der derzeit größten Photovoltaikanlage mit angebundener Ladeinfrastruktur in Deutschland investiert. Mit einer Fläche von rund 7.000 Quadratmetern und 1,28 Megawatt Spitzenleistung ist die in Vilsbiburg installierte Photovoltaikanlage laut dem Zulieferer fähig, täglich rund 350 Ladepunkte mit reiner Sonnenenergie zu versorgen. So können sowohl elektrische Firmenfahrzeuge als auch Elektroautos von Mitarbeitern umweltfreundlichen Strom beziehen.

Chairman Fritz Dräxlmaier zeigte sich im Rahmen der Inbetriebnahme am 16. Oktober stolz darauf, dass man die Photovoltaikanlage ohne Fördermittel umgesetzt habe. Die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage stehe im Kontext des globalen Maßnahmenkatalogs des Unternehmens. „Allein durch die neue Anlage können jährlich rund 560 Tonnen CO2 eingespart werden. Dabei fließt der Strom nicht nur in die Akkus der parkenden Fahrzeuge, sondern wird auch für den allgemeinen Betrieb des Standorts genutzt", sagt Fritz Dräxlmaier.

Wie der Zulieferer mit Blick auf das neu zu errichtende Gebäude mitteilt, sei dieses besonders umweltfreundlich konzipiert. So soll ein Blockheizkraftwerk in Kombination mit einer Absorptionskältemaschine zu einer ressourcenschonenden Temperierung von Gebäude und Anlagen beitragen, während Strom aus regenerativen Quellen direkt vor Ort über eine auf dem Dach integrierte Photovoltaikanlage erzeugt werde. Als Ergänzung zum gerade erst in Betrieb genommenen Solardach des Parkhauses, das eine Spitzenleistung von 1,28 Megawatt bietet, werde so auch in Zukunft die Versorgungssicherheit mit Strom aus eigenen regenerativen Energiequellen am Standort Vilsbiburg sichergestellt.

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