Eberspächer catem, Hermsdorf

Visualisierung des neuen Standorts der Eberspächer catem in Hermsdorf, Thüringen. Bild: Eberspächer

Wie die Eberspächer Gruppe mitteilt, erweitert das Tochterunternehmen Eberspächer catem seine Produktions- und Entwicklungskapazitäten im Bereich der PTC-Keramiken. Diese sind zentraler Bestandteil von elektrischen Hochvolt-Fahrzeugheizungen. Mit dem Erwerb des rund drei Hektar großen Grundstücks im Gewerbegebiet am thüringischen Standort Hermsdorf will man der steigenden Nachfrage nach elektrischen Fahrzeugheizungen nachkommen. Aufgrund der steigenden Zahl an Fahrzeugen mit alternativen Antrieben sieht man bei Eberspächer einen stark wachsenden Bedarf an elektrischen Hochvoltheizungen in den kommenden Jahren. Für eine künftige Erweiterung der Aktivitäten biete das erworbene Grundstück die notwendigen Flächen, heißt es.

PTC-Keramiken eberspächer catem
PTC-Keramiken für elektrische Hochvolt-Fahrzeugheizungen. Bild: Eberspächer

„Mit dieser Erweiterung gehen wir einen wichtigen Schritt für die Mobilität von morgen. Die in Hermsdorf gefertigten Keramiken sind das Herzstück der Heiztechnologie für Elektro- und Hybridfahrzeuge weltweit. Zudem bietet der neue Standort Flächen für eine erweiterte Entwicklung und die Integration neuer Prozesstechnologien für künftige Produkte“, betont Andreas Schwarzer, General Manager der Eberspächer catem. Auf dem Grundstück direkt an der Autobahn A 4 entsteht bis zum Frühjahr 2018 ein neues Werk mit einer rund 10.000 qm großen Produktionshalle sowie einem 2.800 qm Verwaltungs- und Technikgebäude. In Zukunft kann laut Eberspächer dadurch die produktionsnahe Entwicklung intensiviert und ein seriennahes Testing neuester Generationen realisiert werden.

Eberspächer hatte im Juli 2016 das Produktionswerk der Paul Rauschert Steinbach GmbH in Hermsdorf übernommen und damit seine Fertigungstiefe erhöht. Aktuell sind rund 80 Mitarbeiter in Hermsdorf tätig. Diese werden voraussichtlich im Sommer 2018 das neue Werk in Betrieb nehmen. Langfristig plant das Unternehmen die Schaffung von bis zu 150 weiteren Arbeitsplätzen insbesondere in den produktionsnahen Bereichen.