Eberspächer

Ausbau der Kompetenz für Fahrzeugklimatisierung: Eberspächer übernimmt Fahrzeugklimaspezialist Kalori. Bild: Eberspächer

Wie der Esslinger Automobilzulieferer meldet, soll die Akquisition den strategischen Schwerpunkt der Fahrzeugklimatisierung im Bereich „Special Markets“ stärken. Kalori erwirtschaftete 2017/2018 mit rund 150 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 22 Millionen Euro. Zum Kundenkreis zählten dabei zahlreiche namhafte Hersteller von Nutz- und Spezialfahrzeugen. Kunden, Lieferanten und Servicepartner sollen von der Akquisition durch das künftig erweiterte Produktportfolio profitieren, heißt es. „Dank der technischen Expertise von Kalori erweitern wir unser Lieferprogramm für Klimasysteme in Sonderfahrzeugen umfassend und zielgerichtet“, so Jörg Schernikau, Geschäftsführer Eberspächer Climate Control Systems. Die Produkte kommen in Off-Highway-Anwendungen wie Bau-, Land-, und Forstmaschinen sowie Ambulanzfahrzeugen, Kleinbussen und Reisemobilen zum Einsatz. Die Heiz- und Kühlsysteme sollen laut Eberspächer zu mehr Komfort und Sicherheit beitragen. Eberspächer nutze die über 25-jährige Expertise von Kalori und beteilige das Management weiterhin aktiv in der Führung der neuen Tochtergesellschaft Eberspächer Kalori SAS innerhalb der Unternehmensgruppe, heißt es weiter.

Eberspächer Übernahme Kalori
Martin Peters, Managing Partner Eberspächer Gruppe (li.) und Christian Micollet, General Manager Eberspächer Kalori SAS. Bild: Eberspächer

Wie Eberspächer mitteilt, könne die Erfahrung von Kalori in der Entwicklung, Applikation und Produktion von Klima- und Lüftungs-Systemen durch die globale Aufstellung von Eberspächer vergrößert werden. „Durch die Übernahme zielen wir darauf ab, neue Märkte zu erschließen und das Großkundengeschäft zu intensivieren. Wir streben an, künftig ein weltweit führender Anbieter für Thermomanagementlösungen in Spezialfahrzeugen zu sein“, so Schernikau weiter. Die Erweiterung der Marktposition soll sowohl über die 19 Tochterunternehmen als auch über das weltweite Service- und Distributionsnetz erfolgen. Schwerpunkt für die Erschließung neuer Märkte sei die NAFTA-Region und Südamerika, heißt es. In einem zweiten Schritt wird laut Eberspächer der Ausbau der Aktivitäten in der Region Asien-Pazifik angestrebt. Am Sitz des neuen Tochterunternehmens der Eberspächer Gruppe in Lyon sind über 100 Mitarbeiter in Vertrieb, Forschung und Entwicklung, Produktion und Verwaltung beschäftigt. Im Produktionswerk in Zhongshan, China, sind weitere 50 Mitarbeiter tätig. Für das geplante Wachstum sollen im Bereich Entwicklung und Produktion sowohl in Frankreich als auch in China neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

  • Zulieferer-Ranking - Platz 1: Bosch

    Mit einem Plus von 48,6 auf 53,6 Mrd US-Dollar beim Automotive-Umsatz wieder auf Platz 1: Bosch. Bild: Bosch

  • Zulieferer-Ranking - Platz 2: Continental

    Auch Continental legte von 2016 auf 2017 zu - von 44,4 auf 46,7 Mrd Dollar - und belegt wieder den zweiten Platz im Ranking. Bild: Continental

  • Zulieferer-Ranking - Platz 3: Denso

    Denso landet wieder auf Platz 3: 44,2 Mrd Dollar Automotive-Umsatz (2016: 41,2 Mrd). Bild: Denso

  • Zulieferer-Ranking - Platz 4: Magna

    Platz 4: Magna mit einem Usatz von 38,9 Mrd Dollar 2017 (2016: 36,4 Mrd). Bild: Magna

  • Zulieferer-Ranking - Platz 5: ZF

    Unverändert auf Platz 5: 37,9 Mrd Umsatz (35,8 Mrd) Bild: ZF

  • Zulieferer-Ranking - Platz 6: Aisin Seiki

    Platz 6: Einen Platz nach vorn gehangelt hat sich Aisin Seiki (Umsatz 2017: 32,8 nach 34,8 Mrd 2016). Bild: Aisin Seiki

  • Zulieferer-Ranking - Platz 7: Hyundai Mobis

    Nach Platz 6 im Vorjahr nun auf Platz 7: Hyundai Mobis (30,1 Mrd Umsatz, 2016: 33,0 Mrd). Bild: Hyundai Mobis

  • Zulieferer-Ranking - Platz 8: Bridgestone

    Unverändert auf Platz 8: Bridgestone mit einem Umsatz von 26,9 Mrd Dollar (2016: 25,4 Mrd). Bild: Bridgestone

  • Zulieferer-Ranking - Platz 9: Faurecia

    Nun auf Platz 9 bewegt sich Faurecia und hat damit Johnson Controls verdrängt, das sich wegen der Ausgliederung von Adient nicht mehr unter den Top 10 befindet. Umsatz der Franzosen 2017: 22,8 Mrd Dollar (2016: 20,7 Mrd). Bild: Faurecia

  • Zulieferer-Ranking - Platz 10: Michelin

    Von Platz 11 auf 10 und damit unter den Top 10 ist nunmehr Michelin (21,0 Mrd Dollar Umsatz 2017 nach 20,0 Mrd im Jahr 2016). Bild: Michelin