Ein Mann schaut auf zwei Computerbildschirme mit Zeilen Code bei EDAG.

Nach den schwachen Auftragseingängen der ersten beiden Quartale verzeichnet EDAG wieder eine höhere Nachfrage. Bild: EDAG

| von Claas Berlin

Der Gesamtumsatz nach neun Monaten lag bei 482,9 Millionen und damit um 17,3 Prozent unter dem Vorjahreswert von 584,3 Millionen Euro. Das bereinigte EBIT im Konzern erreichte einen Wert von minus 7,7 Millionen Euro (Vorjahr: 28,2 Millionen Euro), die bereinigte EBIT-Marge betrug minus 1,6 Prozent (Vorjahr: 4,8 Prozent).

Nach den schwachen Auftragseingängen der ersten beiden Quartale zeichnete sich das dritte Quartal nach Unternehmensangaben durch eine robustere Nachfrage aus. Der Auftragseingang lag mit 210 Millionen Euro rund 30 Prozent über dem Vorjahresquartal. Auch der Auftragsbestand hat sich erholt und liegt mit 391,2 Millionen zum 30. September inzwischen über dem Vorjahreswert von 327,6 Millionen Euro.

Gestützt wird die Nachfrage insbesondere von internationalen Kunden. Deutlich positiv hat sich zudem der Free Cash-Flow entwickelt. Dieser lag nach neun Monaten bei 103,4 Millionen gegenüber einem Vorjahreswert von minus 18,2 Millionen Euro. „Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind auch im zweiten Halbjahr noch deutlich spürbar. Unsere frühzeitig ergriffenen Gegenmaßnahmen wirken hingegen zusehends und haben im dritten Quartal zu einem positiven EBIT geführt", erläutert Cosimo De Carlo, CEO der EDAG-Gruppe.

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