Elring Klinger

Der schwäbische Autozulieferer Elring Klinger will Dividende ausfallen lassen. Bild: Elring Klinger

Der Konzern geht davon aus, dass die Marge im laufenden Jahr weiter unter Druck geraten wird. Die Dividende für 2018 soll ausfallen, um die Finanzlage für den Umbauprozess des Unternehmens zu stärken. Im vergangenen Jahr hatten die Aktionäre noch 50 Cent je Aktie erhalten.

2018 sackte der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 100,4 Millionen Euro von 142 Millionen Euro im Vorjahr ab. Die Marge erreichte 5,9 Prozent, Elringklinger selbst hatte sich rund 7 Prozent vorgenommen. Der Umsatz stieg um 2,0 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro, womit das organische Wachstum bei 7,3 Prozent lag und das konzerneigene Ziel übertraf.

Im Schlussquartal sank das EBIT allerdings bei einem prozentual ähnlichen Umsatzwachstum auf 12 von 30,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, womit sich die Marge auf 2,8 von 7,3 Prozent verschlechterte. Elringklinger begründete den Absturz mit hohen Rohstoffpreisen, auch aufgrund der Stahl- und Aluminiumzölle. Zudem hätten die Optimierungsmaßnahmen nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht.

Im laufenden Jahr plant der Konzern mit einer bereinigten EBIT-Marge von 4 bis 5 Prozent. Elringklinger warnte, dass die schwierige Marktsituation in vielen Regionen der Welt und vor allem die Folgen der Handelskonflikte dafür sorgen könnte, dass sich der Ergebniseffekt der Optimierungsmaßnahmen in Grenzen hält.

Die Cashflow-Situation dürfte sich gleichwohl entscheidend verbessern, es sei 2019 mit einem positiven operativen freien Cashflow zu rechnen. Das organische Umsatzwachstum soll das erwartete Wachstum der globalen Automobilproduktion von bis zu 1 Prozent um 2 bis 4 Prozentpunkte übertreffen.