ElringKlinger Konzerzenterale

ElringKlinger konnte von Verbesserungen bei der Schweizer Tochter profitieren, die in den vergangenen Quartalen für Schwierigkeiten gesorgt hatte. Bild: ElringKlinger

Der um Abschreibungen auf Zukäufe bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern stagnierte im Vorjahresvergleich bei 140,4 Millionen Euro, wie das im SDax notierte Unternehmen am Dienstag (28. Februar) mitteilte.

Das war wie zuletzt angepeilt das untere Ende der im Juli gesenkten Bandbreite. ElringKlinger hat Probleme mit der Auftragsflut in einem Schweizer Werk für Hitzeschilde, was die Kosten für Sonderschichten und Extrafrachten in die Höhe treibt. Im vierten Quartal sei es aber schon besser gelaufen, das operative Ergebnis stieg hier um rund 12 Prozent.

Der Umsatz kletterte 2016 auf Jahressicht um 3,3 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro, wobei Währungseffekte etwas belasteten. Aus eigener Kraft wäre der Erlös um 4,7 Prozent gestiegen. Das operative Ergebnis lag mit 135,6 Millionen Euro nur knapp über dem Vorjahreswert. Die komplette Bilanz will ElringKlinger am 30. März vorlegen - dann soll es auch einen neuen Ausblick geben.