ElringKlinger Batteriemodul

Fokussierung auf das Kerngeschäft: Verkauf der Schweizer Hug-Gruppe und der Beteilligung an der new enerday aus Neubrandenburg. Bild: ElringKliner

| von Roswitha Maier

Der Autozulieferer ElringKlinger will von 2020 an auch mit Teilen für Elektroautos Gewinn machen. Bei den Teilen und Systemen für Elektroauto-Akkus rechne er 2020 mit nennenswerten Ergebnisbeiträgen, bei den Teilen zur Brennstoffzelle werde es erst 2023 soweit sein, sagte Vorstandschef Stefan Wolf am Mittwoch (27. März) bei der Bilanzpressekonferenz in Stuttgart. Der Autozulieferer, der mit Zylinderkopfdichtungen für Verbrennungsmotoren groß geworden ist, investiert seit Jahren in Batterie- und Leichtbautechnik für Elektroautos sowie in Teile für die Brennstoffzelle.

In den kommenden Jahren hofft der Vorstandschef auf einen kräftigen Schub durch das wachsende Elektroauto-Angebot der Autohersteller. ElringKlinger baut beispielsweise inzwischen ganze Batteriesysteme, aber auch einzelne Komponenten, die Batteriezellen für Elektromotoren verbinden. Bislang ist der Umsatzbeitrag mit sieben Prozent noch gering, doch 2030 soll er bei 25 Prozent liegen. 2018 machte ElringKlinger 1,7 Milliarden Euro Umsatz - ein Plus von 2,1 Prozent zum Vorjahr.