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Faurecia erweitert mit der Übernahme von SAS sein Angebot der Systemintegration auf alle Module für die Innenausstattung sowie auf Funktionalitäten wie Beleuchtung und Wärmemanagement. Bild: Faurecia

| von Götz Fuchslocher

SAS beschäftigt sich mit der komplexen Montage und Logistik von Innenraummodulen und hat 2019 mit rund 4.490 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 740 Millionen Euro (IFRS15) erwirtschaftet. Wie Faurecia mitteilt, untermauere man mit der Übernahme die Strategie für das Cockpit der Zukunft und erweitere sein Angebot der Systemintegration auf alle Module für die Innenausstattung sowie auf Funktionalitäten wie Beleuchtung und Wärmemanagement. Auch das Just-in-Time-Werksnetzwerk von Faurecia soll von 20 weiteren Standorten in Europa, Nord- und Südamerika und China profitieren.

Faurecia erwartet, dass sich die Transaktion unmittelbar positiv auf die operative Marge, den Reingewinn und den ROCE auswirken wird. SAS, das ab sofort unter SAS Interior Modules firmiert und von Hagen Wiesner als Executive Vice President geleitet wird, soll alle Aktivitäten der Innenmodulmontage von Faurecia leiten. Die Finanzergebnisse werden im Geschäftsbereich Interiors konsolidiert. Synergien erwartet man laut Faurecia in den Bereichen Fertigungstechnik, Logistik und Flächenoptimierung sowie im Einkauf und bei den Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeinen Kosten.

Patrick Koller, CEO von Faurecia, erklärt: „Ich heiße alle Mitarbeiter von SAS herzlich in der Gemeinschaft von Faurecia willkommen. Die Kompetenzen von SAS in der komplexen Montage von Innenraummodulen und der Systemintegration werden unsere Strategie für das Cockpit der Zukunft unterstützen und zu unserem weiteren profitablen Wachstum beitragen.“