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Bald mit neuem Mehrheitseigner? Laut Medienberichten will US-Finanzinvestor KKR bei Takata groß einsteigen. Bild: Takata

Der japanische Hersteller für Sicherheitssysteme steckt aktuell in schweren Turbulenzen. Aufgrund möglicherweise zu heftig auslösender Airbags müssen vermutlich über 50 Millionen Fahrzeuge zurück gerufen werden. Weltweit sollen mindestens acht Menschen durch explodierende Airbags zu Tode gekommen sein. Die massiven Belastungen haben den Zulieferer auch wirtschaftlich schwer unter Druck gesetzt. Vor einigen Wochen haben die Japaner ihre Anteilseigner auf ein weiteres Jahr mit Verlusten eingestimmt.

In dieser Situation will noch offenbar der Finanzinvestor KKR zuschlagen und mit 60 Prozent die Mehrheit an Takata übernehmen. Weder der Finanzinvestor noch der Zulieferer wollten einen entsprechenden Bericht der Financial Times kommentieren.

In Japan machten weitere berichte die Runde, dass Takata eine Investmentbank damit beauftragt habe, den Markt nach potenziellen Invetoren zu sondieren. Dabei soll KKR ein Name sein, es gäbe aber auch eine Reihe weiterer Interessenten.