Delphi-Messestand

Delphi-Messestand: Dem Automobilzulieferer macht das schwierige Umfeld - vor allem in China - zu schaffen. Bild: Delphi

| von Andreas Karius

Der bereinigte Reingewinn für das zweite Quartal 2019 belief sich auf 51 Mio Dollar nach 115 Mio im Vorjahreszeitraum. Delphi führt den Gewinnschwund auf einen ungünstigen Produktmix zurück. Hintergrund ist demnach ein Umsatzrückgang bei Dieseleinspritzsysteme mit höheren Margen bei Pkw und ein  Umsatzanstieg bei niedrigmargigen Dieseleinspritzsystemen für Pkw und Produkten der Leistungselektronik. Laut Delphi wirkten sich auch Volumenrückgänge und negative Wechselkurseffekte aus.

Das operative Betriebsergebnis lag mit 56 Mio im zweiten Quartal ebenfalls deutlich unter dem Vorjahreswert von 122 Mio Dollar. Die Marge sank damit auf 7,2 Prozent zurück. Das bereinigte Betriebsergebnis halbierte sich nahezu und ging von 156 Mio Dollar auf 81 Mio Dollar zurück.

Regional verzeichnete Delphi Technologies einen bereinigten Umsatzrückgang von 18 Prozent in der Region Asien-Pazifik und von 7 Prozent in Nordamerika bei einem gleichzeitigen leichten Wachstum von 2 Prozent in Europa und 5 Prozent in Südamerika.

"Ich freue mich über die Fortschritte, die wir im zweiten Quartal erzielt haben, trotz eines herausfordernden Branchen- und Makroumfelds, insbesondere in China", gibt sich Delphi-CEO Richard Dauch dennoch zuversichtlich. "Wir haben eine Reihe wichtiger Erfolge erzielt, einschließlich unseres größten Programms für Leistungselektronik. Wir haben auch unser branchenweit erstes 500-bar-GDi-System angekündigt, das die Fahrzeugemissionen erheblich verbessern wird."