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Leistungshalbleiter aus der neuen Infineon-Chipfabrik für Elektrofahrzeuge: Leistungshalbleiter sind Energiesparchips, die möglichst effizient den Stromfluss in verschiedenen Anwendungen steuern. Bild: Infineon

In Villach ist der Spatenstich für die Erweiterung des Technologiekonzerns Infineon erfolgt. In den kommenden Jahren werden 1,6 Mrd Euro investiert, bis zum Jahr 2021 sollen insgesamt rund 750 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Es handelt sich dabei um das größte private Investitionsprojekt, das es in den letzten Jahrzehnten in Österreich gegeben hat.

Herzstück der Erweiterung wird die Errichtung einer voll automatisierten Chipfabrik für die Fertigung von Leistungshalbleitern auf 300-Millimeter-Dünnwafern, allein hier sollen 400 hoch qualifizierte Arbeitsplätze entstehen. Weiters wird am Gelände ein neuer Gebäudekomplex für Forschung und Entwicklung errichtet.

Begründet wird die Investition am Standort Villach mit der "rasant steigenden Nachfrage", die durch internationale Trends wie Klimawandel oder Digitalisierung gegeben sei. Die Leistungshalbleiter kommen etwa bei Elektrofahrzeugen, bei vernetzten, batteriebetriebenen Geräten, Rechenzentren oder bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen zum Einsatz. Leistungshalbleiter sind Energiesparchips, die möglichst effizient den Stromfluss in verschiedenen Anwendungen steuern.