Hella Partnerschaft FAW

Dr. Frank Huber und Zhang Pijie unterzeichnen die Vereinbarung. Auf dieser Basis wollen Hella und FAW ihre bestehende Zusammenarbeit vertiefen. Bild: FAW

| von Roswitha Maier

So haben beide Unternehmen vereinbart, ihr Gemeinschaftsunternehmen Changchun Hella Faway Automotive Lighting zum strategischen Partner der FAW-Premiummarke Hongqi zu machen. Dies umfasst sowohl anspruchsvolle Scheinwerfersysteme als auch innovative Produktlösungen im Bereich der Karosserie- und Innenbeleuchtung. Darüber hinaus wollen beide Partner auch die Zusammenarbeit für weitere Marken und Joint Ventures von FAW stärken.

"Die automobile Lichttechnik wird weiter an Bedeutung gewinnen und nicht zuletzt auch das Erscheinungsbild unserer Fahrzeugmodelle, speziell der Marke Hongqi, prägen", sagte Zhang Pijie, Chairman von FAWAY sowie Head of Purchasing Department der FAW-Gruppe, anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Changchun. Umso glücklicher sei man, mit Hella und dem Joint Venture Changchun Hella Faway Automotive Lighting angesehene Partner zu haben, mit denen komplexe Lichtsystemlösungen realisieren werden könnten.

"FAW und FAWAY sind seit vielen Jahren enge und wichtige Partner von uns. Wir freuen uns daher, diese Zusammenarbeit nun weiter auszubauen und verschiedene Marken von FAW noch besser mit unseren Lichtlösungen unterstützen zu können", sagte Dr. Frank Huber, als Mitglied der Hella Geschäftsführung verantwortlich für das weltweite Lichtgeschäft. "Unsere Strategie lautet: in China, für China. Indem wir nun die Zusammenarbeit mit FAW weiter intensivieren, setzen wir diesen Ansatz weiter fort und stärken unsere eigene Position im größten automobilen Einzelmarkt der Welt."  

Changchun Hella Faway Automotive Lighting wurde 2012 als Joint Venture zwischen Hella und der FAW-Tochter Changchun FAWAY Automobile Components gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen ist auf die Entwicklung und Produktion von Scheinwerfern für den chinesischen Markt spezialisiert. Hella ist bereits seit 1992 in China präsent und dort derzeit mit über 5.500 Beschäftigten sowie 16 Gesellschaften (inklusive fünf Joint Ventures) vertreten. Im Geschäftsjahr 2018/2019 hat der Automobilzulieferer in China einen Umsatz von über 800 Millionen Euro erwirtschaftet.