Hella Lippstadt

Parallel zum geplanten Stellenabbau hierzulande will Hella auch das weltweite Standortnetzwerk unter die Lupe nehmen. Bild: Hella

| von Roswitha Maier

Dazu würden zeitnah Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen, hieißt es seitens des Unternehmens. Zudem soll der Jobabbau sozialverträglich erfolgen. "Den herausfordernden Marktbedingungen müssen wir mit Weitblick begegnen und dabei insbesondere unsere Kostenstrukturen in den Fokus nehmen", sagte Unternehmenschef Rolf Breidenbach.

Hella habe in den letzten Jahren bereits viel unternommen und die Kostenbasis kontinuierlich verbessert, betonte der Manager. Seit August 2018 sei die weltweite Belegschaft um rund 5.400 Stellen reduziert worden. Doch das allgemeine Marktumfeld habe sich jetzt noch einmal deutlich verändert, was weitere Schritte notwendig gemacht habe. Parallel zum geplanten Stellenabbau hierzulande will Hella auch das weltweite Standortnetzwerk unter die Lupe nehmen.

Der Stellenabbau hierzulande soll einen jährlichen Beitrag zum Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe von rund 140 Millionen Euro bringen, mit dem größten Teil voraussichtlich bereits ab dem Geschäftsjahr 2022/2023. Im Gegenzug fallen Einmalkosten von rund 240 Millionen Euro an, die weitestgehend im laufenden Geschäftsjahr 2020/2021 verbucht würden.

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