Hella Lippstadt

Hella investiert in automobile Zukunftsthemen entlang der großen Markttrends bei gleichzeitigem Fokus auf striktes Kosten- und Effizienzmanagement. Bild: Hella

| von Götz Fuchslocher

Um seinen Erfolgskurs auch in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld fortzusetzen, investiere man weiterhin konsequent in automobile Zukunftsthemen entlang der großen Markttrends bei gleichzeitigem Fokus auf striktes Kosten- und Effizienzmanagement, hieß es dazu von Seiten des Unternehmens im Rahmen seines diesjährigen Capital Markets Days in Berlin.

„Auf kurze Sicht wird sich die globale Fahrzeugproduktion nicht erholen. Im Gegenteil: Angesichts der aktuellen Coronavirus-Epidemie ist mit einem weiteren Rückgang zu rechnen“, sagte Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella-Geschäftsführung. „Mittelfristig erwarten wir stagnierende bis leicht wachsende Märkte. Aufgrund unserer guten strategischen Ausrichtung haben wir allerdings alle Voraussetzungen, uns auch in diesem Umfeld mit einem Umsatzwachstum von fünf bis zehn Prozent und einer Profitabilität von über acht Prozent deutlich besser zu entwickeln als der Markt.“

Große Kundenaufträge für neueste Radarsensorik, Lichttechnik und Energiemanagement würden die Stärke des Geschäftsmodells unterstreichen, hört man vom Zulieferer. So habe man etwa vor kurzem die Serienproduktion von Radarsensoren auf 77 GHz-Basis sowie von Hochvolt-Batteriemanagementsystemen für Elektro- und Hybridfahrzeuge aufgenommen, um zentrale Markttrends wie Autonomes Fahren und Elektrifizierung weiter voranzutreiben und forciere mit der Scheinwerfertechnologie „Digital Light SSL | HD“ die Digitalisierung der automobilen Lichttechnik. Bei der Technologie mit über 30.000 Lichtpunkten handele es sich um eine konsequente Weiterentwicklung und Miniaturisierung bestehender Matrix-LED-Systeme, so Hella. Die Serienproduktion soll im Sommer 2022 anlaufen.

Desweiteren werde man bestehende Partnernetzwerk kontinuierlich ausbauen, um Wachstumschancen des Branchenwandels zu nutzen. Dazu zähle etwa die vor kurzem vereinbarte Entwicklungspartnerschaft mit dem US-amerikanischen Start-up-Unternehmen Oculii im Bereich leistungsstarker Radarlösungen. Überdies würden die neu etablierten Kooperationen mit den französischen Technologiepartnern Faurecia im Bereich der Fahrzeuginnenbeleuchtung sowie Plastic Omnium auf dem Gebiet integrierter Lösungsansätze für den Front- und Heckbereich von Fahrzeugen auf positive Resonanz im Markt stoßen.

Der Eintrag "freemium_overlay_form_apr" existiert leider nicht.