Hyundai

Hyundai will seine elektrifizierten Modelle mit neuer Batterietechnik besonders attraktiv machen. Festkörperbatterien werden nach der Jahrzehntewende der nächste große Schritt. (Bild: Hyundai)

Durch die Partnerschaft will Hyundai die Entwicklung seiner Batterietechnologie speziell bei den kommenden Festkörperbatterien vorantreiben. „Die bahnbrechende Technologie von Ionic Materials könnte die Batterietechnologie heute deutlich verbessern“, so John Suh, Vizepräsident von Hyundai Cradle, „wir sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass unsere Autos die saubersten und effizientesten Lösungen bieten. Unsere Investition in Ionic Materials wird uns an der Spitze der Batterieentwicklung halten und es uns ermöglichen, umweltfreundlichere Fahrzeuge zu bauen.“ Die genaue Höhe der Investition wurde nicht bekannt gegeben.

Ionic Materials hat ein Kunststoffpolymer entwickelt, um die entflammbaren Flüssigelektrolyten der aktuellen Lithium-Ionen-Batterien zu ersetzen. Dadurch wären die zukünftigen Festkörperbatterien nicht nur sicherer und günstiger, sondern vielmehr könnten diese in einem breiteren Temperaturfenster arbeiten. Anfang des Jahres investierte bereits Alliance Ventures, ein Ableger der Renault-Nissan-Allianz, 65 Millionen US Dollar in das amerikanische Unternehmen. Das weitere Invest von Hyundai Cradle dürfte dafür sorgen, dass die Entwicklungen bei den Festpolymerelektrolyten für Akkus beschleunigt werden. Hyundai hat seine Entwicklungen im Bereich Forschung und Entwicklung im vergangenen Jahr vom zwei Prozent auf 932,4 Millionen US-Dollar steigen lassen.

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    Toyota (Akio Toyoda) und Panasonic (Kazuhiro Tsuga) vereinbaren Zusammenarbeit bei der Batterieproduktion. Bild: press-inform / Toyota

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