Hyundai Mobis

Hyundai Mobis will mit externen OEMs zukünftig zu einem Technologieunternehmen werden. Bild: Hyundai Mobis

| von Stefan Grundhoff

Von diesen über 40 Milliarden US Dollar wollen die Koreaner allein ein Viertel aus dem zukünftigen Fahrzeuggeschäft mit autonomem Fahren und Konnektivität erwirtschaften, während 16 Prozent aus dem aktuellen Kerngeschäft mit Bremsen, Federung, und Elektronik kommen sollen. So will Hyundai Mobis in den nächsten sieben Jahren schrittweise zu einem Technologieunternehmen werden. Der Zulieferer strebt dabei bis 2022 eine jährliche Geschäftsaufträge in Höhe von 10 Milliarden US Dollar an; verglichen mit 6 Milliarden im vergangenen Jahr.

Derzeit konzentriert sich die Tochterfirma der Hyundai Motor Group darauf, neue Trends wie autonomes Fahren, Konnektivität und Elektrifizierung in sein Kerngeschäft zu holen. So will Hyundai Mobis im Bereich des autonomen Fahrens bis 2022 alle sensortechnischen Technologien für selbstfahrende Autos wie Radar, Kamera und Lidar anbieten können. Bisher ist die Hyundai Motor Group größter Kunde von Hyundai Mobis; jedoch sollen in den nächsten Jahren weitere externe Automobilhersteller gewonnen werden. Nach Angaben des Unternehmens konnte man sich zuletzt weitere Aufträge von Kunden wie General Motors und Fiat Chrysler Automobiles in den Vereinigten Staaten sichern. In Europa arbeitet man bereits mit PSA, in Japan mit Mitsubishi Motors, Mazda und Subaru sowie in China mit Dongfeng Mazda und Geely / Volvo zusammen.