Webasto Schierling 30 Jahr-Feier

Nicht nur das Webasto-Werk in Schierling feiert 30-jähriges Jubiläum, auch mehrere Mitarbeiter, darunter Werkleiter Alfons Lichtinger (2. von links) sind von Anfang an dabei. In Anwesenheit von Christian Kiendl (Bürgermeister Schierling; links im Bild) ehrten Matthias Arleth (Vorstand Webasto SE; 2. von rechts) und Johann Gammel (Betriebsrat Webasto Schierling; rechts) die Jubilare. Bild: Robert Beck

Seit 1986 produziert Webasto in dem oberpfälzischen Standort auf einer Gesamtfläche von 45.000 m² verschiedene Dachsysteme für namhafte Automobilhersteller in aller Welt. Aus Anlass des Jubiläums feierte der Zulieferer am vergangenen Samstag daher ein großes Familienfest. Alfons Lichtinger, seit 20 Jahren Leiter des Standorts, konnte rund 850 aktuelle und pensionierte Mitarbeiter mit ihren Familien willkommen heißen. Zusammen mit Matthias Arleth, Vorstand Webasto SE, begrüßte der Werkleiter unter anderem Christian Kiendl, Bürgermeister von Schierling, sowie Manuel Kammermaier, Geschäftsführer vom Markt Schierling. Matthias Arleth blickte in seiner Rede auf die Erfolgsgeschichte von Webasto in Schierling zurück. „Was vor 30 Jahren mit einer Produktionsstätte für klassische Schiebedächer begann, hat sich zum Kompetenzzentrum für Leichtbautechnologien entwickelt.“

Zum Portfolio des Standorts gehören neben klassischen Schiebedächern vor allem auch Dachsysteme in Leichtbauweise. Wegen der zunehmenden Bedeutung des Leichtbaus im Automobil hat der Weltmarktführer für Dachsysteme in den letzten Jahren seine Aktivitäten kontinuierlich ausgebaut. Alleine in die Leichtbau-Technologie Polycarbonat wurden aufgrund zahlreicher Projekte 45 Millionen Euro investiert. „Diese Erfolgsgeschichte verdanken wir vor allem unserer hochmotivierten, erstklassig ausgebildeten und erfahrenen Mannschaft“, so Arleth. Das Vorstandsmitglied von Webasto sieht das Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet. Am Beispiel Polycarbonat zeigte er neue Marktpotenziale auf: „Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung und Kompetenz denken wir bereits über das Autodach hinaus. In Zukunft wollen wir Seiten-, Heck- und sogar Windschutzscheiben aus Polycarbonat entwickeln, produzieren und verkaufen. Die Rahmenbedingungen dafür sind gegeben.“