Infineon automotive 2019

Hintergrund der rückläufigen Zahlen bei Infineon waren schwächere Geschäfte in der Automobilbranche sowie bei Smartphones. Das Segmentergebnis sank daher um 10 Prozent auf 359 Millionen Euro im Vergleich zum Vorquartal. Bild: Infineon

Der Chiphersteller Infineon ist schwächer in das neue Geschäftsjahr gestartet. Umsatz und operatives Ergebnis (Segmentergebnis) waren im ersten Geschäftsquartal im Vergleich zum Vorquartal rückläufig, teilte das Unternehmen am Dienstag (5. Februar 2019) in Neubiberg mitteilte. Hintergrund waren schwächere Geschäfte in der Automobilbranche sowie bei Smartphones. Das Segmentergebnis sank daher um 10 % auf 359 Mio Euro im Vergleich zum Vorquartal, was nach Aussagen Infineons etwas besser ausfiel, als vom Unternehmen erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Infineon die Ergebnisse steigern.

Die nachlassende wirtschaftliche Dynamik dämpft auch die weitere Entwicklung. So geht der Chiphersteller für das zweite Quartal lediglich von in etwa stagnierenden Umsätzen und einem Rückgang der operativen Marge aus. Auch für das Gesamtjahr zeigte sich Infineon etwas vorsichtiger. So dürfte das Umsatzwachstum am unteren Ende der prognostizierten Spanne und damit bei etwa 9 % liegen. Die operative Marge sieht der Konzern bei 17,5 % anstelle bei rund 18 %.