Firmenzentrale von Knorr-Bremse in München.

Knorr-Bremse braucht bei der Übernahme von Haldex mehr Zeit. Bild: Knorr-Bremse

Bei der schwedischen Börsenaufsicht sei die Fristverlängerung bis zum 26. September beantragt worden. Knorr-Bremse hatte die Frist bereits im Februar bis zum 16. Juni verlängert.

"Die beantragte Verlängerung verbessert unsere Chancen, die Kartellfreigabe zu Bedingungen zu erhalten, die für die Verbindung von Knorr-Bremse und Haldex vorteilhaft sind", wird Knorr-Bremse-Chef Klaus Deller in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen sei unverändert davon überzeugt, das Haldex-Angebot erfolgreich abschließen zu können.

Knorr-Bremse wolle den Kartellbehörden "umfangreichere und detailliertere Informationen" zur Verfügung stellen. Dadurch würden sich die Chancen für eine Freigabe durch die Behörden verbessern, so das Münchener Unternehmen. Zudem könnte Knorr-Bremse mögliche Maßnahmen für etwaige Auflagen vorbereiten.

Haldex wird bei der Übernahme mit mehr als 550 Millionen Euro bewertet. Auch der Konkurrent ZF Friedrichshafen hatte sich um die Schweden bemüht, später aber seine eingesammelten Haldex-Anteile Knorr-Bremse angedient.