Baubegehung des Logistikerweiterungsbaus und Co-Working Space von Kremer.

Baubegehung im Mai 2020: In Hessen entsteht der erste Co-Working-Space mit logistischem Hintergrund. Bild: Kremer

| von Götz Fuchslocher

In Hessen entsteht, gemeinsam mit Bernd Weidmann, dem Initiator des Kinzig Valley, der erste Co-Working-Space mit logistischem Hintergrund und zugleich der zweite im Main-Kinzig-Kreis mit dem Namen Kinzig Valley, das Kinzig Valley II. Mit dem Erweiterungsbau ergänze man den klassischen Vertrieb von Dichtungen, Profilen, O-Ringen und Formartikeln und gehe mit der Offline-Plattform für Kleinunternehmen, Startups, Gründer und Einzelunternehmern gleichzeitig neue Wege, teilt das Unternehmen mit. Zum Angebot zählen kleine, technisch voll ausgestattete Arbeitseinheiten mit einem direkten Anschluss an Lager und Logistik: ein modernes Büro mit Lagerflächen, 3D-Scanner und 3D-Drucker, eine Fotobox für Produktaufnahmen, Meetingräume für Firmenveranstaltungen und die komplette Logistik für nationalen und internationalen Warenverkehr.

Man investiere gerade jetzt in neue Ideen, um die Wirtschaft in der Region aktiv zu unterstützen und zu fördern, hört man vom Unternehmen. Alles was die Großen haben, biete man mit den Co-Working-Spaces auch den Kleinen, heißt es weiter. 24 Arbeitsplätze sollen ab Herbst 2020 im Kinzig Valley II durchstarten, dies so flexibel wie möglich, ob temporär, in Vollzeit, für wenige Tage im Monat oder 24/7 mit eigenem Schreibtisch und Lagerflächen im großen Lager direkt unterhalb der Büros. Gregor Hämel, Geschäftsführer der Kremer GmbH will Jungunternehmen und Firmengründer motivieren: „Einfacher war es noch nie! Hauptsache, Ihr habt Mut – es gibt auch ein Leben nach Corona!“ Die Plätze in Wächtersbach werden laut dem Unternehmen nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip an Selbstständige oder Freelancer vergeben.