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Der zur chinesischen Midea gehörende Roboterspezialist Kuka verordnete sich bereits Anfang des Jahres ein globales, 300 Millionen Euro schweres Sparprogramm. Bild: Kuka

| von Roswitha Maier

Betroffen ist neben dem Hauptsitz in Augsburg auch das Werk im unterfränkischen Obernburg (Landkreis Miltenberg).

Ein Geschäftsbereich im Robotersegment, der für automatisierte Fertigungslösungen und Sondermaschinen zuständig sei, werde im Rahmen einer Restrukturierung neu ausgerichtet. "Die wirtschaftliche Entwicklung in dem Teilbereich ist bereits seit Jahren angespannt, hinzu kommt die aktuelle konjunkturelle Unsicherheit", hieß es. Insgesamt habe dieser Bereich bislang 735 Mitarbeiter. In Obernburg sollen nach den Plänen bis zu 165 Stellen gestrichen werden, in Augsburg maximal 90.

Das Unternehmen hatte bereits Anfang des Jahres ein Programm gestartet, um bis 2021 rund 300 Millionen Euro zu sparen. In Augsburg sollten dafür 350 von 4.000 Stellen gestrichen werden. Wegen der anhaltend schwierigen Lage hatte die Kuka AG im September das Umsatz-Jahresziel um 100 Millionen Euro auf 3,2 Milliarden Euro reduziert. Dies entspricht etwa dem Vorjahreswert.

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