Weiss Produktion Illertissen

Blick in die Fertigung Illertissen: Weiss erweitert die Produktionskapazitäten am Stammsitz. Bild: Weiss

Wie Weiss Kunststoffverarbeitung mitteilt, errichtet das 1946 gegründete Unternehmen am Stammsitz in Illertissen eine neue rund 1.300 Qudratmeter große Halle. In diese soll der Versand ausgelagert werden und die Produktionsfläche weiter wachsen. Jürgen B. Weiss, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens: „Die Stadt ist uns entgegengekommen, indem sie mit uns ein Grundstück getauscht und eine Zubringerstraße verlegt hat. Damit können wir nun die frühere Verkehrsfläche für die Bebauung nutzen. Trotz Vergrößerung der Produktionsfläche auf nunmehr 13.400 Quadratmeter bleiben die Wege für den innerbetrieblichen Transport kurz.“ Mit der Auslagerung des Versands in die neue Halle schaffe man dringend benötigten Platz für die Erweiterung der Spritzguss-Kapazitäten als Kernkompetenz, aber auch für die Montage der Spritzgussteile zu einbaufertigen Baugruppen und Modulen, heißt es.

Wie Jürgen Weiss berichtet, hat man vor allem in der Automobilindustrie und von Haushaltgeräteherstellern anspruchsvolle neue Projekte gewinnen können, bei denen die vollständige oder teilweise automatisierte Montage der Bauteile zum Lieferumfang gehört. "Hier können wir umfassende Erfahrung in der Automatisierungstechnik vorweisen und setzen selbst komplexe Montageaufgaben mit Engineering-Know-how aus dem eigenen Haus um. Hier kommen auch neue Konzepte wie die Mensch-Roboter-Kooperation zum Einsatz.“ Den Bezug der neuen Halle plant man zum Jahresanfang 2019. Dann habe man innerhalb von nur sieben Jahren je zweimal die Produktionskapazitäten in Illertissen und Györ/ Ungarn durch Erweiterungsbauten vergrößert, hört man. Zu den weiteren geplanten Schritt sagt Weiss: „In der folgenden Ausbaustufe werden wir ein neues Hochregallager als zentralen 'Speicher' für Halbfertig- und Fertigteile bauen, das mit automatisierter und flexibler Fördertechnik an die einzelnen Produktionsbereiche und den Versand angebunden wird. Hier müssen wir aber zusammen mit den Experten für Architektur und Intralogistik noch Feinarbeit in der Detailplanung leisten, bevor wir mit der Beantragung und der Umsetzung dieses Bauprojektes beginnen können.“