Leoni

Bei Leoni werden über 1.000 Jobs wegfallen. Welche Standorte genau betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt. Bild: Leoni

Wie der Zulieferer mitteilte, sollen die Jobs noch dieses Jahr gestrichen werden. Der Kabelspezialist hatte bereits im März einen Stellenabbau angekündigt, zu dem Zeitpunkt aber noch keine Details genannt. Darüber hinaus hat Leoni für seinen Bordnetz-Bereich eine neue Struktur eingeführt. Das Unternehmen verschlankte die Organisation von fünf auf nunmehr nur noch drei Ebenen. Das heißt, nur zwölf geschäftsverantwortliche Business Units betreuen ihre Kunden und koordinieren die Aufträge mit den Werken.

Durch die Bündelung zentraler Funktionen fallen redundante Positionen und Schnittstellen weg. Das soll laut Pressemitteilung die Effizienz in der Zusammenarbeit der Abteilungen erhöhen.

Durch Einmalbelastungen in der Restrukturierung komme es dieses Jahr „nur zu geringen Ergebnisverbesserungen.“ Leoni rechnet damit, dass die Einsparungen erst in der Bilanz 2017 sichtbar werden. Dann rechnet der Zulieferer mit einem jährlichen Effekt von gut 30 Millionen Euro auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern.