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Der Automobilzulieferer Mahle baut seine Standorte in Asien aus. - Bild: Mahle

In China wird das Forschungs- und Entwicklungszentrum erweitert, in Japan entsteht ein neues Produktionswerk und in Thailand werden zwei Werke erweitert.

In China wird der Standort, in dem neben Forschung und Entwicklung auch Zentralfunktionen wie Vertrieb, Einkauf, Personalwesen, IT und Finanzen untergebracht sind, um drei neue Gebäude ergänzt. Zu den bestehenden 7.000 Quadratmetern kommen dann nochmals fast 9.000 Quadratmeter Labor- und Büroflächen hinzu. Nach der Erweiterung wird das Forschungs- und Entwicklungszentrum über sechs Boxen für Vollmotoren-Prüfstände verfügen, statt wie bisher über zwei. Die Mitarbeiterzahl kann von heute 230 auf bis zu 450 Personen erhöht werden. Die offizielle Eröffnung wird am 13. November 2012 stattfinden.

Zulieferer folgt den Automobilherstellern

Nachdem einer der wichtigsten japanischen Kunden den größten Teil seiner Fahrzeugfertigung nach Kyushu verlagern wird, hat Mahle begonnen, in der Region ein neues Produktionswerk für Luftansaug- und Filtrationssysteme zu erstellen. Es befindet sich in der Nähe der Produktionswerke wichtiger Kunden wie Nissan, Toyota, Mitsubishi und anderen. Die Fertigungsfläche wird in der ersten Ausbaustufe 7.500 Quadratmeter betragen, die Fertigstellung ist für September 2012 und der Produktionsstart für Ende des Jahres geplant.

Mahle Engine Components (Thailand) erweitert sein Werk am Standort Bangkok. Dort werden hauptsächlich Kolben produziert. Die Baumaßnahmen für die neue 45 mal 90 Meter große Halle sollen im September 2012 abgeschlossen sein. Im Neubau werden eine Montagelinie sowie Mess- und Prüfeinrichtungen untergebracht. Außerdem bietet der Bau Platz für künftige Bearbeitungs- und Beschichtungslinien.

In Samutprakarn nimmt Mahle Siam Filter Systems bauliche Erweiterungen am bestehenden Standort vor. In den neuen 5000 Quadratmeter großen Hallen werden hauptsächlich Lagerflächen und Büros untergebracht. Auf den frei werdenden bisherigen Flächen entsteht damit Platz für zwei neue Produktionslinien für Ölkühler sowie mehr Kapazität für die Produktion von Luftansaugsystemen und Ventilhauben.

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ampnet/nic/Guido Kruschke