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Neben den Filtersäulen setzt Mann+Hummel vor allem auf Feinstaubfilter, die direkt an den Fahrzeugen angebracht werden können. Denn ein Großteil des Feinstaubs im Straßenverkehr entsteht auch durch Abrieb von Reifen und Bremsen. Mann+Hummel

Die Debatte um saubere Luft soll dem Filterhersteller Mann+Hummel lang erwartetes Geschäft bescheren. „Wir haben schon vor zehn Jahren Prototypen für Bremspartikelfilter gebaut“, sagte Firmenchef Werner Lieberherr im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Doch damals interessierte sich niemand dafür. „Die Zeit muss reif sein“, so Lieberherr „Jetzt sind wir in Gesprächen mit den Autoherstellern. Wir haben bereits eine Kooperation mit einem Bremsenhersteller.“

Welchen Effekt die Stimmung für saubere Luft auf das Geschäft des Filterexperten haben wird, sei schwer abzuschätzen. „Das wird gewiss einmal zu Umsatz führen, aber die gesellschaftliche Bedeutung wird erst einmal größer sein als der Umsatzbeitrag.“ Die Firma mit Sitz im baden-württembergischen Ludwigsburg beschäftigte zuletzt mehr als 20.000 Mitarbeiter und kam auf 3,9 Mrd Euro Umsatz.

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dpa