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Das Deutz-Management geht davon aus, dass der Zulieferer seine Lieferungen trotz seiner Insolvenz aufrechterhalten kann. Bild: Deutz

| von Tino Böhler

Der Motorenhersteller Deutz hat wegen der Pleite eines wichtigen Zulieferers sein Gewinnziel für 2019 gekappt. Wegen der zu erwartenden finanziellen Belastungen werde die am bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) gemessene Marge in diesem Jahr statt mindestens 5 % voraussichtlich nur 4 bis 5 % erreichen, teilte das im SDax gelistete Unternehmen am Freitag (20. September 2019) in Köln mit. Im nachbörslichen Handel bei Tradegate verlor die Deutz-Aktie daraufhin rund sieben Prozent an Wert.

Das Deutz-Management geht allerdings davon aus, dass der Zulieferer seine Lieferungen trotz seiner Insolvenz aufrechterhalten kann. Daher bekräftigte Deutz auch den Plan, in diesem Jahr einen Umsatz von mehr als 1,8 Mrd Euro zu erreichen.