Osram

Die ausgeprägte Schwäche des weltweiten Automobilgeschäfts sowie eine Nachfrageschwäche in den Kernmärkten von Osram in Europa und den USA würden die Entwicklung auch im vierten Quartal belasten, teilte das Unternehmen mit.

| von Roswitha Maier

Als bereinigte Ergebnismarge vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen peilt der Konzern 3 bis 6 Prozent vom Umsatz an, wie er am Mittwoch mitteilte. Eine frühere Prognose hatte Osram im März wegen der Corona-Pandemie zurückgezogen. Der österreichische Sensorspezialist AMS hatte sich nach langem Ringen Ende 2019 die Mehrheit an Osram gesichert.

Im zweiten Geschäftsquartal von Januar bis März hatte Osram einen Verlust von 39 Millionen Euro erwirtschaftet. Für das noch laufende dritte Quartal von April bis Ende Juni erwartet das Unternehmen einen Umsatzrückgang von bis zu 35 Prozent und eine Betriebsverlust-Marge von bis zu 10 Prozent. Nach einer "rückläufigen Geschäftsentwicklung im dritten Quartal erwartet der Vorstand in den nächsten Monaten eine leichte Erholung der Nachfrage.

"Die ausgeprägte Schwäche des weltweiten Automobilgeschäfts sowie eine Nachfrageschwäche in den Kernmärkten von Osram in Europa und den USA werden die Entwicklung auch im vierten Quartal belasten", teilte Osram mit. Gegenläufig wirkten die anziehenden Umsätze in China und die Maßnahmen des Unternehmens, die die Auswirkungen der Krise auf Zahlungsfähigkeit und Ergebnis abgemildert hätten.

Der Eintrag "freemium_overlay_form_apr" existiert leider nicht.