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Osram hatte bereits Ende Januar 2019 schwache operative Ergebnisse vorgelegt. Negativ bemerkbar machte sich auch die Wachstumsschwäche in China. Osram verschärft deswegen sein Sparprogramm. Bild: Osram

| von Tino Böhler

Der Lichtkonzern Osram ist zum Jahresauftakt in die roten Zahlen gerutscht. Der Nettoverlust betrug in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 81 Mio Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag (7. Februar 2019) in München mitteilte. Dabei machten sich auch Abschreibungen auf das zum Verkauf stehende Leuchtengeschäft negativ bemerkbar. Im Vorjahr hatte Osram noch einen Gewinn von 60 Mio Euro erzielt. Auch im fortgeführten Geschäft verbuchte Osram mit 5 Mio Euro einen Fehlbetrag nach Steuern.

Das Unternehmen hatte bereits Ende Januar schwache operative Ergebnisse vorgelegt. Schwache Geschäfte in der Automobilindustrie sowie bei mobilen Endgeräten belasteten. Negativ bemerkbar machte sich zudem die Wachstumsschwäche in China. Osram verschärft deswegen sein Sparprogramm. Bis 2020 sollen 160 bis 180 Mio Euro gespart werden, bislang hatte Osram 130 bis 140 Mio Euro als Ziel. So will Osram etwa hunderte Stellen am Standort in Regensburg abbauen.