BASF-Polyamid Ultramid Endure im 2017er Alfa Romeo Giulia

Das hitzebeständige Polyamid Ultramid Endure von BASF wird jetzt auch in zwei neuen Motoranwendungen im 2017er Alfa Romeo Giulia eingesetzt: im Ladeluftverteiler mit integriertem Ladeluftkühler von Magneti Marelli sowie im Ladeluftrohr auf der heißen Seite des Kühlers von Zulieferer ABC Group. Bild: BASF

Wie BASF, die ABC Group und Magneti Marelli melden, kommt in der 2017er Alfa Romeo Giulia bei Bauteilen für den 2,0-Liter-Turbolader hitzebständiges Polyamid zum Einsatz. Die ABC Group, Kanada, und BASF haben in enger Zusammenarbeit das Ladeluftrohr auf der heißen Seite des Ladeluftkühlers entwickelt. Dafür setzt die ABC Group Ultramid Endure D5G3 BM ein, eine mit 15 Prozent Glasfasern verstärkte Blasformtype, die eine hohe Schlauchstabilität und eine gute Quellung aufweise, heißt es dazu. Wie die Unternehmen mitteilen, habe die ABC Group für die anspruchsvolle Hochtemperatur-Anwendung die Expertise der BASF in der Verbindungstechnologie genutzt, um die Parameter des Bauteils beim Infrarotschweißen zu verbessern.

Zusammen mit Magneti Marelli, einer Tochtergesellschaft von Fiat Chrysler Automobiles (FCA), hat BASF den Ladeluftverteiler mit integriertem Ladeluftkühler entwickelt. Da der Ladeluftverteiler aus einem Material gefertigt werden musste, das eine Dauergebrauchstemperatur von 200°C aushalten müsse, habe man sich für Ultramid Endure D3G7 entschieden, hört man. Bei diesem Material handelt es sich um eine mit 35 Prozent Glasfasern verstärkte Spritzgusstype. Der Verteiler musste außerdem berstdruckfest sein, weshalb Magneti Marelli ein Material benötigte, das eine zuverlässige Schweißnahtfestigkeit bei erhöhten Temperaturen biete, heißt es. Und weiter: Mit der BASF-Expertise bei Bauteilauslegung, Material und Verarbeitung habe Magneti Marelli den nötigen Berstdruck und die geforderte Alterungsbeständigkeit der Baugruppe verwirklichen können.