Preh Joyson China

Die Unterzeichnung des vertraglichen ?Closings? erfolgte im Rahmen der 6. Tagung des Deutsch-Chinesischen Forums für wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit in Berlin. - Bild: Preh

Damit hält Joyson ab sofort 74,9 Prozent der Anteile an Preh, während die bisherigen Mehrheitsgesellschafter, die Deutsche Beteiligungs AG und von ihr verwaltete Fonds („DBAG-Gruppe“) sowie das Management mit insgesamt 25,1 Prozent beteiligt bleiben.

Dr. Michael Roesnick

Dr. Michael Roesnick: Joyson und Preh werden sich aufgrund des komplementären Produktportfolios und der Wurzeln in unterschiedlichen Marktregionen auf ideale Weise ergänzen. - Bild: Preh

Mit dem Mehrheitserwerb soll ein wachsendes Technologieunternehmen mit über 500 Millionen Euro Umsatz entstehen, das als Automotive-Spezialist über beste Marktzugänge in Europa, den USA und China verfügt. Die Preh-Geschäftsführung wird weiterhin die weltweiten Aktivitäten von Joyson und Preh in der Automobilelektronik von Bad Neustadt aus führen und weiter ausbauen.

Die Mehrheitsbeteiligung folgt auf ein Joint-Venture, das Joyson und Preh im August 2010 für den chinesischen Markt gestartet hatten. Durch die gesellschaftsrechtliche Verbindung sollen die Marktpotenziale beider Unternehmen in Europa, Nordamerika und Asien noch konsequenter genutzt werden.

Im laufenden Geschäftsjahr zeichnet sich eine Fortsetzung des dynamischen Wachstumskurses von Preh ab: Im ersten Halbjahr 2011 wird der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 20 Prozent zulegen. Auch für das Gesamtjahr 2011 rechnet die Preh-Geschäftsführung mit einem starken Wachstum auf einen Umsatz von über 400 Millionen Euro (Automotive-Umsatz 2010: 343 Millionen Euro).