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Wegen fehlender Bauteile muß Fiat die Produktion in zwei italienischen Werken stoppen - Bild: Fiat

Das teilte Fiat mit. Dies sei ein “ernsthaftes Problem”, durch das sowohl der Autobauer als auch andere Zulieferer “Schaden nehmen” würden.

Aus gleichem Grund hat auch der Schwesterkonzern, der Nutzfahrzeughersteller Fiat Industrial, seine Produktion in einem Werk in Madrid unterbrochen, wie dieser separat mitteilte.

Teilemangel zwingt zu Produktionsstopp

Bei dem Zulieferer handelt es sich um die Selmat-Gruppe aus Turin, wo auch Fiat ansässig ist. Die beiden Fiat-Konzerne haben nicht zum ersten Mal Probleme mit Selmat. Sie mussten in diesem Jahr schon mehrfach ihre Produktion wegen Teilemangels anhalten oder verlangsamen. Die Selmat-Gruppe produziert Plastikteile für den Fahrzeuginnenraum wie Armaturenbretter oder Türverkleidungen.

Es bestehe das Risiko, dass auch weitere Fabriken davon betroffen sein werden, hieß es in einer Fiat-Mitteilung. Der Autobauer hat seine Produktion in Serbien angehalten, wo die neue 500L-Familie unter anderem für den amerikanischen Markt gebaut wird. Ebenfalls stillgestanden hat der Bau der neuen Maserati-Limousine Quattroporte in einem Werk in Grugliasco bei Turin.

Fiat Industrial hat die Lkw-Produktion in Madrid gestoppt, wo die Modelle Stralis und Trakker der Marke Iveco gebaut werden.

Zuletzt hatten die beiden Fiat-Unternehmen allerdings auch wegen der schwachen Nachfrage nach Pkw und Lkw in Europa zeitweilig unterbrochen.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke