540-Tonnen-Presse bei PWO

540-Tonnen-Presse zur Produktion von Motorgehäusen bei PWO : Die Aussichten bei dem Automobilzulieferer sind verhalten. Bild: PWO

Die im Herbst angepasste Prognose wurde leicht übertroffen. Für das laufende Jahr rechnet PWO mit einer weiterhin verhaltenen Marktentwicklung. Der Umsatz des in Oberkirch ansässigen Unternehmens stieg auf 485 (Vorjahr: 461) Millionen Euro, wobei dies vor allem aus der im vierten Quartal gestiegenen Fakturierung von Werkzeugvorleistungen resultierte, während die margenträchtigen Serienumsätze unter dem Vorjahreswert lagen. Die Gesamtleistung blieb mit 478,0 (483,1) Millionen Euro unter dem Vorjahreswert.

Das operative Ergebnis (EBIT) vor Währungseffekten fiel auf 19,6 Millionen Euro gegenüber 23,4 Millionen im Vorjahr, inklusive Währungseffekten verringerte sich das EBIT auf 18,5 (20,5) Millionen Euro. Die Ende Oktober konkretisierte Prognose eines EBITs vor Währungseffekten in der Spanne von 18 bis 19 Millionen Euro wurde damit leicht übertroffen. Das Periodenergebnis sank auf 6,7 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch 10,1 Millionen Euro verbucht. Der freie Cashflow verdoppelte sich nahezu auf 8,1 (4,3) Millionen Euro.

Für das laufende Jahr wird eine Fortsetzung der verhaltenen Marktentwicklung erwartet, jedoch mit Fortschritten bei der Stabilisierung von Umsatz und EBIT. PWO rechnet für 2019 mit einem Umsatz von 480 bis 490 Millionen Euro und einem EBIT vor Währungseffekten von 18 bis 19 Millionen Euro. Ein erneut positiver freier Cashflow soll zu einer leichten Verbesserung von Eigenkapitalquote und Verschuldungsgrad beitragen.

Die Progress-Werk Oberkirch AG will die endgültigen Zahlen für 2018 am 28. März 2019 veröffentlichen.

  • Zulieferer-Ranking - Platz 1: Bosch

    Mit einem Plus von 48,6 auf 53,6 Mrd US-Dollar beim Automotive-Umsatz wieder auf Platz 1: Bosch. Bild: Bosch

  • Zulieferer-Ranking - Platz 2: Continental

    Auch Continental legte von 2016 auf 2017 zu - von 44,4 auf 46,7 Mrd Dollar - und belegt wieder den zweiten Platz im Ranking. Bild: Continental

  • Zulieferer-Ranking - Platz 3: Denso

    Denso landet wieder auf Platz 3: 44,2 Mrd Dollar Automotive-Umsatz (2016: 41,2 Mrd). Bild: Denso

  • Zulieferer-Ranking - Platz 4: Magna

    Platz 4: Magna mit einem Usatz von 38,9 Mrd Dollar 2017 (2016: 36,4 Mrd). Bild: Magna

  • Zulieferer-Ranking - Platz 5: ZF

    Unverändert auf Platz 5: 37,9 Mrd Umsatz (35,8 Mrd) Bild: ZF

  • Zulieferer-Ranking - Platz 6: Aisin Seiki

    Platz 6: Einen Platz nach vorn gehangelt hat sich Aisin Seiki (Umsatz 2017: 32,8 nach 34,8 Mrd 2016). Bild: Aisin Seiki

  • Zulieferer-Ranking - Platz 7: Hyundai Mobis

    Nach Platz 6 im Vorjahr nun auf Platz 7: Hyundai Mobis (30,1 Mrd Umsatz, 2016: 33,0 Mrd). Bild: Hyundai Mobis

  • Zulieferer-Ranking - Platz 8: Bridgestone

    Unverändert auf Platz 8: Bridgestone mit einem Umsatz von 26,9 Mrd Dollar (2016: 25,4 Mrd). Bild: Bridgestone

  • Zulieferer-Ranking - Platz 9: Faurecia

    Nun auf Platz 9 bewegt sich Faurecia und hat damit Johnson Controls verdrängt, das sich wegen der Ausgliederung von Adient nicht mehr unter den Top 10 befindet. Umsatz der Franzosen 2017: 22,8 Mrd Dollar (2016: 20,7 Mrd). Bild: Faurecia

  • Zulieferer-Ranking - Platz 10: Michelin

    Von Platz 11 auf 10 und damit unter den Top 10 ist nunmehr Michelin (21,0 Mrd Dollar Umsatz 2017 nach 20,0 Mrd im Jahr 2016). Bild: Michelin