540-Tonnen-Presse bei PWO

540-Tonnen-Presse zur Produktion von Motorgehäusen bei PWO : Die Aussichten bei dem Automobilzulieferer sind verhalten. Bild: PWO

| von Andreas Karius

Die im Herbst angepasste Prognose wurde leicht übertroffen. Für das laufende Jahr rechnet PWO mit einer weiterhin verhaltenen Marktentwicklung. Der Umsatz des in Oberkirch ansässigen Unternehmens stieg auf 485 (Vorjahr: 461) Millionen Euro, wobei dies vor allem aus der im vierten Quartal gestiegenen Fakturierung von Werkzeugvorleistungen resultierte, während die margenträchtigen Serienumsätze unter dem Vorjahreswert lagen. Die Gesamtleistung blieb mit 478,0 (483,1) Millionen Euro unter dem Vorjahreswert.

Das operative Ergebnis (EBIT) vor Währungseffekten fiel auf 19,6 Millionen Euro gegenüber 23,4 Millionen im Vorjahr, inklusive Währungseffekten verringerte sich das EBIT auf 18,5 (20,5) Millionen Euro. Die Ende Oktober konkretisierte Prognose eines EBITs vor Währungseffekten in der Spanne von 18 bis 19 Millionen Euro wurde damit leicht übertroffen. Das Periodenergebnis sank auf 6,7 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch 10,1 Millionen Euro verbucht. Der freie Cashflow verdoppelte sich nahezu auf 8,1 (4,3) Millionen Euro.

Für das laufende Jahr wird eine Fortsetzung der verhaltenen Marktentwicklung erwartet, jedoch mit Fortschritten bei der Stabilisierung von Umsatz und EBIT. PWO rechnet für 2019 mit einem Umsatz von 480 bis 490 Millionen Euro und einem EBIT vor Währungseffekten von 18 bis 19 Millionen Euro. Ein erneut positiver freier Cashflow soll zu einer leichten Verbesserung von Eigenkapitalquote und Verschuldungsgrad beitragen.

Die Progress-Werk Oberkirch AG will die endgültigen Zahlen für 2018 am 28. März 2019 veröffentlichen.